FDP-Chef Höne plant radikale Bildungsoffensive und Comeback bis 2026
Moritz RichterFDP-Chef Höne plant radikale Bildungsoffensive und Comeback bis 2026
Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat eine grundlegende Reform der Bildungspolitik gefordert und dabei gleichzeitig die früheren Versäumnisse seiner politischen Partei eingeräumt. In einer offenen Bestandsaufnahme sprach er über den Vertrauensverlust der Liberalen in der Bevölkerung und setzte das Jahr 2026 als Ziel für das politische Comeback der liberalen Partei.
Höne begann mit einer Entschuldigung für die Fehler der FDP während ihrer Zeit in der Bundesregierung. Er kritisierte den Kurs der Partei scharf und warf ihr vor, zu oft Eigeninteressen über die Bedürfnisse des Landes gestellt zu haben.
Im Bereich Bildung schlug er die Schaffung eines Superministeriums für Bildung vor – eines zentralen Ressorts, das von der Kita bis zur beruflichen Ausbildung alle Bildungwege bündeln soll. Ziel sei es, die Sprachkompetenz von Grundschülern zu verbessern und das System effizienter zu gestalten. In der Migrationspolitik bezog Höne eine klare Position: Wer deutsche Werte ablehne oder antisemitische Positionen verbreite, habe in Deutschland nichts verloren.
Mit Blick auf die Zukunft erklärte er 2026 zum Jahr der Rückkehr der FDP. Er rief Liberale dazu auf, sich stärker für Kapitalismus und freie Märkte einzusetzen – ein Zeichen für die erneuerte Konzentration auf wirtschaftspolitische Themen.
Hönes Pläne umfassen eine umfassende Bildungreform und eine härtere Linie in der Migrationspolitik. Sein Eingeständnis der früheren FDP-Fehler verbindet er mit dem Versprechen, bis 2026 neues Vertrauen aufzubauen. Die Partei will sich damit wieder als überzeugte Verfechterin marktwirtschaftlicher Prinzipien positionieren.
