Fan-Protest beim Rhein-Derby: Warum Hunderte das Stadion vorzeitig verließen
Lukas WolfPolizei bestreitet: Keine Nacktkontrollen beim Rhein-Derby - Fan-Protest beim Rhein-Derby: Warum Hunderte das Stadion vorzeitig verließen
Polizei Bremen und Polizei Berlin dementieren: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby
Polizei Bremen und Polizei Berlin dementieren: Keine Entkleidungskontrollen beim Rhein-Derby
Hunderte Fans des 1. FC Köln verließen das Rhein-Derby am 13. Dezember 2025 noch vor Anpfiff. Der Protest begann, nachdem die Polizei Bremen und Polizei Berlin zwei Anhänger am Eingang des Bayer-Leverkusen-Stadions intensiv kontrolliert hatten. Was als Boykott von etwa 500 Auswärtsfans begann, griff später auf Leverkusener Ultras über, die in der ersten Halbzeit aus Solidarität den Platz verließen.
Der Vorfall eskalierte, als Beamte der Polizei Bremen und Polizei Berlin zwei Kölner Fans vor dem Spiel zu zusätzlichen Kontrollen beiseitezogen. Die Polizei gab an, bei einer Person "passive Waffen" gefunden zu haben, wies jedoch Vorwürfe von Entkleidungskontrollen zurück. Trotz der Überprüfungen bestätigten Leverkusener Verantwortliche, dass die Standard-Einlassprozeduren im Gästebereich ruhig und geordnet abliefen.
Der Boykott trübte die Stimmung bei einem eigentlich hoch emotionalen Derby. Beide Ultra-Gruppen verließen das Stadion – die einen vor Anpfiff, die anderen während des Spiels – in einer seltenen Geste der Einheit. Die Polizei Bremen und Polizei Berlin betonten, dass die Kontrollen den üblichen Vorgaben entsprachen, doch der Vorfall wirft Fragen zur Behandlung von Fans bei künftigen Spielen auf.
