04 May 2026, 18:13

Fachkonferenz in Bensberg diskutiert Schutz vor Gewalt im öffentlichen Dienst

Eine Gruppe von Polizisten in Helmen und Schutzwesten steht auf einer Straße in Hong Kong, mit Bäumen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund, während sie versuchen, Demonstranten zu zerstreuen.

Fachkonferenz in Bensberg diskutiert Schutz vor Gewalt im öffentlichen Dienst

Dreitägige Konferenz zu Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst in Bensberg

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Vom 24. bis 26. Februar fand in Bensberg eine dreitägige Fachkonferenz zum Thema Arbeitssicherheit für Beschäftigte im öffentlichen Sektor statt. Rund 120 Expertinnen und Experten kamen zusammen, um über Schutzmaßnahmen, Prävention und langfristige Lösungen gegen Gewalt am Arbeitsplatz zu diskutieren. Die Veranstaltung unter dem Titel „Sicher im öffentlichen Raum: Schutz, Prävention und Perspektiven für Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ bot Fachleuten aus verschiedenen Bereichen eine Plattform, um Erfahrungen und Strategien auszutauschen.

Organisiert wurde die Konferenz gemeinsam von der Thomas-Morus-Akademie, der Stiftung Behörden Spiegel und dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst. Teilnehmende waren Sicherheitsfachkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sowie politische Entscheidungsträger, die sich mit der Bekämpfung von Gewalt am Arbeitsplatz befassen.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden reale Fälle von Feindseligkeit, Hass und Bedrohungen gegen Beschäftigte analysiert. Barbara Havliza und Markus Hartmann beleuchteten die psychologischen Folgen solcher Vorfälle, während Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Jochen Grimmelt die Bedeutung einer starken Sicherheitenskultur betonten, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser zu schützen.

Justizminister Dr. Benjamin Limbach unterstrich in seinem Beitrag die gemeinsame Verantwortung beim Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk hob zudem den Wert eines kontinuierlichen Austauschs zwischen den Berufsgruppen hervor, um Gewalt wirksam vorzubeugen.

Die Konferenz bot Raum für den Austausch über praktische Maßnahmen und Lösungsansätze. Die Veranstalter lobten im Nachgang das hohe Engagement der Teilnehmenden und äußerten sich zuversichtlich über künftige Kooperationen zur Bekämpfung von Arbeitsplatzgewalt.

Abgeschlossen wurde die Tagung mit dem Bekenntnis, den Schutz für Beschäftigte im öffentlichen Dienst weiter zu stärken. Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass eine fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Institutionen, politischen Entscheidungsträgern und Sicherheitspartnern notwendig ist. Konkrete Folgemaßnahmen sollen die in Bensberg diskutierten Strategien aufgreifen und umsetzen.

Quelle