15 January 2026, 14:42

„Extrawurst“: Kerkeling und Yardım entfachen Club-Chaos mit Grill-Debatte

Ein alter deutscher Filmplakatentwurf f├╝r 'Berliner Leben' mit einer Gruppe von Menschen, einem Tier und beschreibendem Text ├╝ber den Film.

Schauspieler spricht ├╝ber allt├Ąglichen Rassismus - „Extrawurst“: Kerkeling und Yardım entfachen Club-Chaos mit Grill-Debatte

"Extrawurst": Hape Kerkeling und Fahri Yardım in einer turbulenten Club-Komödie

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Am 15. Januar 2026 kommt die deutsche Komödie Extrawurst in die Kinos. Basierend auf einem erfolgreichen Bühnenstück spielt der Film mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst und Fahri Yardım in der Geschichte eines Tennisclubs, dessen sommerliches Fest in Chaos versinkt. Yardım, bekannt aus der Serie Jerks, äußerte sich kürzlich in einem Interview mit spot on news zu Cancel Culture und Rassismus.

Im Mittelpunkt steht ein Tennisverein, der sich auf sein jährliches Fest vorbereitet. Als der Vorschlag aufkommt, für Erol (gespielt von Yardım), das einzige muslimische Mitglied, einen separaten Grill aufzustellen, entbrennt eine hitzige Debatte. Der Streit eskaliert und gefährdet nicht nur die Feier, sondern die Zukunft des gesamten Clubs.

Hape Kerkeling übernimmt die Rolle des strengen Vereinsvorsitzenden Heribert, während Fahri Yardım den Erol spielt. Der 45-Jährige erklärte, wie seine Figur reale Konflikte widerspiegelt – etwa wenn er in Diskussionen plötzlich als Repräsentant einer ganzen Gruppe gesehen wird. Zudem sprach er über seinen Umgang mit Rassismus: Er entscheide bewusst, welche Beleidigungen er thematisiere, und sehe Herabwürdigungen eher als Ausdruck der Schwäche des Gegenübers denn als Angriff auf sich selbst. Im Gespräch kritisierte Yardım den Begriff Cancel Culture als oft missbraucht – vor allem von denen, die sich gegen gesellschaftlichen Fortschritt stemmen. Trotz seiner türkischen Wurzeln lebt er seit Langem vegetarisch, auch wenn er türkische Sucuk der bayerischen Weißwurst vorzieht. Extrawurst markiert seine erste Zusammenarbeit mit Kerkeling. Regie führt Marcus H. Rosenmüller, der das Original-Bühnenstück mit einem Ensemble adaptiert, zu dem auch Christoph Maria Herbst gehört.

Die Komödie startet am 15. Januar 2026 in den deutschen Kinos. Yardıms Rolle und seine jüngsten Aussagen zu Cancel Culture und Rassismus verleihen dem Film zusätzliche Tiefe. Mit einer Mischung aus Humor und gesellschaftlichem Konflikt verspricht die Geschichte eine lebendige Auseinandersetzung mit Gemeinschaft und Identität.