Ex-OB-Kandidat Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als Bereichsleiter
Lukas WolfEx-OB-Kandidat Felsch wechselt von der Politik zur IHK Köln als Bereichsleiter
Alexander Felsch, ehemaliger Oberbürgermeisterkandidat von CDU und FDP für Bergisch Gladbach, hat eine neue Position als Bereichsleiter für "Wirtschaft und Politik" bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Köln übernommen. Seine Berufung folgt auf eine knappe Niederlage bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt im September 2025, bei der er 40,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte – Marcel Kreutz erhielt damals 50,41 Prozent.
Offiziell trat Felsch seine Stelle im Februar 2026 an und bringt mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in Wirtschafts- und Umweltpolitik mit in die IHK Köln.
Vor seinem Wechsel zur Kammer war Felsch elf Jahre lang als Geschäftsführer für Wirtschafts- und Umweltpolitik bei unternehmer NRW tätig, dem Landesverband der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Zudem arbeitete er als politischer Berater der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus stand er dem heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in wirtschaftspolitischen Fragen zur Seite.
Seine Entscheidung für die IHK Köln begründet Felsch mit seinen engen Verbindungen zur Region Rheinisch-Bergischer Kreis und Leverkusen. Die starke regionale Verankerung der Kammer habe dabei eine zentrale Rolle gespielt. Parallel zu seiner neuen Funktion wird er das IHK-Büro in Leverkusen/Rhein-Berg leiten und sich besonders der direkten Unterstützung lokaler Unternehmen widmen.
Die IHK Köln begrüßt ihn als "eine außerordentlich wertvolle Bereicherung" – nicht zuletzt wegen seiner tiefen regionalen und politischen Vernetzung. Sein Fachwissen umfasst die Bereiche Industrie, Energie, Klima- und Umweltpolitik, Infrastruktur sowie Planung. Von seiner neuen Position aus will er sich für bessere politische Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in der gesamten Region einsetzen.
Mit dem Wechsel zur IHK Köln vollzieht Felsch den Schritt von der Wahlpolitik hin zur Wirtschaftsvertretung. Schwerpunkte seiner Arbeit werden der Ausbau der Beziehungen zwischen der Kammer und den Unternehmen in Leverkusen sowie im Rheinisch-Bergischen Kreis sein. Seit der Wahl 2025 wurden keine neuen Infrastrukturprojekte oder politischen Initiativen für Bergisch Gladbach oder den Kreis angekündigt.
