Evonik hebt Finanzprognose für 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Mrd. Euro
Moritz RichterEvonik hebt Finanzprognose für 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Mrd. Euro
Evonik Industries AG hat seine Finanzprognose für 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro – eine Erhöhung gegenüber der bisherigen Schätzung von 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro. Treiber der Anpassung sind die starke Performance in zentralen Geschäftsbereichen sowie operative Verbesserungen.
Die betrieblichen Fortschritte resultieren aus höheren Absatzmengen, erfolgreichen Preiserhöhungen und Kostensenkungen. Besonders das Segment Advanced Technologies verzeichnet ein kräftiges Wachstum, begünstigt durch Lieferengpässe bei asiatischen Wettbewerbern. Auch das Geschäft mit Tierernährung hält seinen Aufwärtstrend bei und dürfte das Wachstum bis ins dritte Quartal fortsetzen.
Für das zweite Quartal 2026 rechnet Evonik mit einem bereinigten EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro. Damit übertrifft das Unternehmen die Analystenerwartungen von rund 567 Millionen Euro und liegt deutlich über den 509 Millionen Euro desselben Vorjahreszeitraums. Für die erste Jahreshälfte 2026 wird ein bereinigtes EBITDA von etwa 1,1 Milliarden Euro prognostiziert.
Der freie Cashflow im zweiten Quartal 2026 soll den Wert des Vorjahres (minus 211 Millionen Euro) deutlich übersteigen. Die geplante Cash-Conversion-Rate von rund 40 Prozent für das Gesamtjahr bleibt unverändert. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Die angehobene Prognose unterstreicht Evoniks Zuversicht in die finanzielle Entwicklung. Die starke Performance im zweiten Quartal und die positiven Trends in den Geschäftsbereichen stützen die revidierten Jahreserwartungen. Investoren und Analysten werden die detaillierten Zahlen bei ihrer Veröffentlichung im nächsten Monat auswerten.
