Eurobahn sucht Käufer bis 2027, um die Zukunft des Regionalverkehrs zu sichern
Admin UserEurobahn sucht Käufer bis 2027, um die Zukunft des Regionalverkehrs zu sichern
Eurobahn sucht Käufer: Nordrhein-westfälischer Regionalbahnbetreiber vor Eigentümerwechsel Die Eurobahn, ein zentraler prozentrechner in Nordrhein-Westfalen, steht derzeit zum Verkauf. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) will bis Ende 2027 einen geeigneten Investor finden, um den langfristigen Erhalt des Betriebs zu sichern. Das Unternehmen bedient vor allem Städte wie Osnabrück und Nienburg an der Weser und betreibt Linien wie die RE13, RE3 und RB67. Zudem erstreckt sich das Streckennetz bis nach Niedersachsen und in die Niederlande. Die Suche nach einem Käufer wird vom NWL koordiniert, zu dem der Zweckverband Ruhr-Lippe-Mobilität (ZRL), die Mobilität Münsterland (ZVM), der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL), das Nahverkehrsnetz Paderborn-Höxter (nph) sowie die Zweckverband Westfalen-Süd (ZWS) gehören. Im April 2024 hatte die Eurobahn aufgrund von Personalmangel ihr Angebot deutlich reduzieren müssen – auf einigen Strecken um bis zu 40 Prozent. Mittlerweile konnte das Unternehmen jedoch die Zuverlässigkeit steigern: Die Ausfallquote liegt nun bei nur noch 4 bis 5 Prozent der geplanten Zugkilometer. Ab Dezember 2025 soll wieder der volle Fahrplan gelten. Spätestens bis 2032 muss ein Investor gefunden sein, da dann politische Vereinbarungen und Streckenverträge auslaufen. Aktuell gibt es zwar noch keine konkreten Interessenten oder Verhandlungspartner für den Kauf der Eurobahn, doch der NWL strebt an, bis zum Jahreswechsel 2027/2028 eine Lösung zu präsentieren. Eine stabile Betriebsleistung gilt als entscheidend, um Investoren zu gewinnen – und hier könnten die jüngsten Fortschritte bei der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Eurobahn den unternehmensregister geben.
