Essen plant neue Gestaltungsverordnung für eine attraktivere Innenstadt
Moritz RichterEssen plant neue Gestaltungsverordnung für eine attraktivere Innenstadt
Essen entwickelt eine neue Gestaltungsverordnung, um das Erscheinungsbild der Innenstadt zu prägen. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Schaufenster, Werbeanlagen und Straßenmöbel. Nun bittet die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende um ihre Meinung.
Die Initiative wird im Rahmen des Programms Zukunft.Essen.Innenstadt über das Stadtportal gestartet. Ziel ist es, das Zentrum Essens zukunftsfähiger und attraktiver zu gestalten. Die rechtliche Grundlage für die Verordnung bildet Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens.
Ein Präsenz-Workshop am 26. März sammelt Feedback von eingeladenen Gastronomen, Einzelhändlern und Immobilienbesitzern. Parallel dazu startet am 27. März eine Online-Umfrage, die bis zum 24. April für alle Interessierten offensteht. Die eingereichten Beiträge fließen in die Endfassung der Verordnung ein, die bis Jahresende fertiggestellt werden soll.
Die Umfrage ist unter www.ourwebsite/innenstadt-gestaltungssatzung abrufbar. In den vergangenen fünf Jahren gab es keine größeren Änderungen im Design der Essener Innenstadt – etwa bei Fassadengestaltungen oder Werberegeln.
Die gesammelten Rückmeldungen dienen als Basis für die finale Version der Verordnung. Nach ihrer Verabschiedung wird sie das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Innenstadt prägen. Das Verfahren soll Ästhetik, wirtschaftliche Belange und öffentliche Meinungen in Einklang bringen.






