Edith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes
Emma KrauseEdith Gribs wird erste Schirmherrin des Willicher Kinderschutzbundes
Edith Gribs wird neue Schirmherrin des Deutschen Kinderschutzbundes in Willich für 2026
Zum ersten Mal seit Bestehen der Tradition übernimmt mit Edith Gribs eine Frau diese Rolle beim Kinderschutzbund in Willich. Die Organisation, die sich auf fast 60 Ehrenamtliche stützt, sieht sich wachsenden Herausforderungen gegenüber – wöchentlich wird sie mit Fällen von Kindeswohlgefährdung konfrontiert.
Der Ortsverband Willich des Deutschen Kinderschutzbundes hat damit bereits seine vierte Schirmherrin bzw. seinen vierten Schirmherrn ernannt. Zu ihren bzw. seinen Vorgängern zählten Bürgermeister Christian Pakusch, Willy Kerbusch sowie zuletzt Tafil Pufja. Dieser lobte während seiner Amtszeit besonders die Arbeit des Verbandes und die Unterstützung durch die städtischen Werke.
Edith Gribs, Inhaberin der Hall 22, tritt nun diese Position an. Sie plant, den Kinderschutzbund durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten und personeller Hilfe zu unterstützen. Die Hall 22 engagiert sich bereits seit Längerem für die Organisation, etwa durch Beiträge zur Initiative „Willkommenspaket für Babys“ oder durch Kinderbetreuungsangebote an Sonntagen. Bei der offiziellen Übergabe der Schirmherrschaft überreichten Barbara Jäschke und Dieter Lambertz Gribs ihre Urkunde. Lambertz wies dabei auf die begrenzten Ressourcen des Verbandes hin, der wöchentlich in Fällen von Kindeswohlgefährdung eingreifen müsse. Thomas Mathes, Geschäftsführer der Hall 22, betonte die anhaltenden Herausforderungen in Willich und die Bedeutung des Engagements für den Kinderschutz.
Mit Gribs’ Amtsantritt erhält der Kinderschutzbund wichtige neue Unterstützung. Ihr Einsatz umfasst praktische Hilfe wie die Bereitstellung von Veranstaltungsräumen und Personal. Nach wie vor ist die Organisation auf Ehrenamtliche und Partnerschaften in der Gemeinde angewiesen, um den Bedarf im Bereich Kindeswohl in Willich zu decken.
