Düsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023
Jakob MaierDüsseldorfer Ausstellung gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023
Ausstellung in Düsseldorf gedenkt zwei Jahre nach dem tödlichsten Angriff auf Juden seit dem Holocaust
Eine Ausstellung in Düsseldorf erinnert an den zweiten Jahrestag des blutigsten Angriffs auf Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust. Die Veranstaltung würdigt die Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023, bei dem über 1.100 Israelis getötet und etwa 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden. Die Organisatorinnen und Organisatoren betonen, dass die Schau dazu beitragen soll, die an diesem Tag zerstörten Leben im öffentlichen Bewusstsein zu halten.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fotografien von Eva Lindner, die seit Februar 2024 einen wöchentlichen Schweigemarsch in Düsseldorf dokumentiert. Diese Kundgebungen, die Lindner gemeinsam mit Rivkah Young organisiert, zeigen Plakate der Geiseln, die noch immer in Gaza festgehalten werden. Bilder und Videos der Märsche werden online unter dem Hashtag #BringtSieJetztNachHause geteilt.
Oberbürgermeister Stephan Keller nahm an der Veranstaltung teil und lobte die Teilnehmenden für ihren Einsatz gegen die Grausamkeit. Er bezeichnete ihr Engagement als ein kraftvolles Zeichen des Widerstands gegen Gewalt. Die Ausstellung lenkt zudem den Blick auf die persönlichen Schicksale der Getöteten und Entführten und bewahrt so ihr Andenken in der Öffentlichkeit.
Am 7. Oktober 2023 hatten Hamas-Kämpfer einen Überraschungsangriff gestartet, bei dem mehr als 1.100 Menschen ums Leben kamen – einige Berichte sprechen sogar von bis zu 1.200 Toten. Rund 251 Personen wurden als Geiseln genommen, viele von ihnen gelten bis heute als vermisst. Die Ausstellung dient als Mahnmal für das anhaltende Leid der Familien, die auf die Rückkehr ihrer Angehörigen warten.
Die Düsseldorfer Veranstaltung stellt sicher, dass die Opfer und Geiseln des 7. Oktober nicht in Vergessenheit geraten. Durch Fotografien, Plakate und öffentliche Kundgebungen fordern die Organisatorinnen und Organisatoren weiterhin Gerechtigkeit und die sichere Rückkehr der Vermissten. Die Ausstellung bleibt im Rahmen einer größeren Initiative geöffnet, um das bleibende Trauma dieses Angriffs wachzuhalten.






