Düssel-Cup 2024 startet mit Rekordbeteiligung und Fokus auf Inklusivität
Emma KrauseDüssel-Cup 2024 startet mit Rekordbeteiligung und Fokus auf Inklusivität
Der 17. Düssel-Cup hat in Düsseldorf begonnen – mit über 700 Athlet:innen aus rund 20 Nationen. Als eines der größten queeren Sportevents Europas verbindet die Veranstaltung Wettbewerb und Gemeinschaft in einem offenen, einladenden Umfeld. Die diesjährige Ausgabe legt besonderen Wert auf Programme für Frauen, trans und nicht-binäre Teilnehmende.
Das Turnier umfasst 13 Sportarten, darunter Basketball, Schwimmen und Tischtennis. Neben klassischen Wettbewerben bereichern Workshops zu Party- und Square Dance, Minigolf sowie Thai-Boxen das Programm. Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller übernimmt die Schirmherrschaft und unterstreicht damit die lokale Unterstützung.
Inklusivität steht 2024 im Fokus: Die Organisator:innen haben Maßnahmen ergriffen, um sicherere und zugänglichere Räume für unterrepräsentierte Gruppen innerhalb der queeren Community zu schaffen. Die wachsende internationale Beteiligung – 2026 waren es noch 24 Nationen – spiegelt die zunehmende Bedeutung des Events für den globalen queeren Sport wider.
Der Düssel-Cup bleibt eine einzigartige Mischung aus Sport und sozialem Austausch. In festivalartiger Atmosphäre wird Wettbewerb mit der Feier von Vielfalt verbunden. Über fast zwei Jahrzehnte hat sich das Event als zentraler Treffpunkt für queere Athlet:innen etabliert.
Mit Rekordbeteiligung und einem erweiterten Aktivitätenangebot setzt der Düssel-Cup 2024 neue Maßstäbe. Die gezielte Einbindung von Frauen, trans und nicht-binären Personen markiert einen wichtigen Schritt, um Repräsentationslücken im queeren Sport zu schließen. Der Erfolg der Veranstaltung festigt Düsseldorfs Rolle als internationaler Dreh- und Angelpunkt für LGBTQ+-Sport.






