Dürpel-Festival in Solingen kämpft um seine Zukunft trotz wirtschaftlicher Herausforderungen
Lukas WolfDürpel-Festival in Solingen kämpft um seine Zukunft trotz wirtschaftlicher Herausforderungen
Die Zukunft des jährlichen Dürpel-Festivals in Ohligs, Solingen, steht derzeit zur Diskussion. Einige Mitglieder haben infrage gestellt, ob es unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen überhaupt noch machbar ist, die Veranstaltung fortzuführen. Trotz dieser Bedenken bleibt der Ohligser Werbe- und Gemeinschaftsring (OWG) optimistisch, was die Zukunft des Festivals angeht.
Auf einer Mitgliederversammlung wurden die Herausforderungen und Pläne für das Festival erörtert. Steigende Sicherheitsanforderungen und finanzielle Engpässe erschweren es, die Veranstaltung wie bisher durchzuführen. Dennoch haben sich Vorstand und Projektteam verpflichtet, Lösungen zu finden und das Festival am Leben zu halten.
Ein positiver Schritt ist die Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative "ISG" für die Veranstaltung "Verwöhn-Sonntag". Dieser Termin wird künftig gemeinsam mit dem OhKi-Kinderfest stattfinden. Zudem hat der OWG für 2026 drei weitere sonntägliche Einkaufsveranstaltungen geplant: "Frühlingserwachen", "Ohligs verbindet" und "Weihnachts-Dürpel".
Dr. Christoph Fuhrmann, Vorsitzender und Schatzmeister des Vereins, betonte die Bedeutung des Dürpel-Festivals für den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Trotz aller Schwierigkeiten will der OWG seine Arbeit in Ohligs fortsetzen – mit dem Dürpel-Festival als besonderem Höhepunkt.
Obwohl die Zukunft des Festivals wegen der wirtschaftlichen Lage unsicher bleibt, ist der OWG entschlossen, einen Weg zu finden, die Tradition fortzuführen. Der Verein ist offen für neue Ideen und sucht nach weiteren Mitgliedern sowie Freiwilligen, die mithelfen. Die Stadt Solingen stellt zwar Fördermittel bereit, doch der OWG darf mit dem Festival keine Gewinne erzielen.
