27 December 2025, 17:22

Duisburgs Power-to-X-Anlage startet: CO₂-Filter und Wasserstoff in einem

Eine Flasche Port Brewing steht auf einem Tisch.

Duisburgs Power-to-X-Anlage startet: CO₂-Filter und Wasserstoff in einem

Neue Power-to-X-Anlage in Duisburg eröffnet – Meilenstein für nachhaltige Energie

In Duisburg hat offiziell eine neue Power-to-X-Anlage ihren Betrieb aufgenommen und damit einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung markiert. Die am 20. November 2025 eingeweihte Anlage kombiniert die Abscheidung von CO₂ mit der Produktion von Wasserstoff. Oberbürgermeister Thomas Kufen aus Essen nahm an der Eröffnungsveranstaltung teil und betonte die Bedeutung des Projekts für die Energiewende in der Region.

Die Anlage entstand in Zusammenarbeit zwischen Greenlyte Carbon Technologies und Uniper, wobei die Universität Duisburg-Essen und die RWTH Aachen mit Forschungsbeiträgen unterstützten. Angesiedelt am Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) der Universität nutzt sie ein einzigartiges Verfahren, um CO₂ aus der Luft zu filtern und gleichzeitig Wasserstoff zu erzeugen. Dieser wird anschließend in klimaneutrale synthetische Kraftstoffe umgewandelt, die in der Luftfahrt, Schifffahrt und Industrie eingesetzt werden sollen.

Finanziert wird das Vorhaben sowohl vom Land Nordrhein-Westfalen als auch von der Europäischen Union. Das in Essen ansässige Unternehmen Greenlyte ist zudem Mitglied im Wasserstoff- und Energiebeirat von Oberbürgermeister Kufen. Bei der Eröffnung hob Kufen hervor, wie gut die Anlage zu Essens langfristigen Plänen für eine sauberere Energiezukunft passe. Die neue LiquidSolar-SNG-Anlage zeigt, wie akademische Forschung in praktische Lösungen umgesetzt wird und innovative Technologien den Weg in die Anwendung finden. Ihr Betrieb soll den Übergang zu kohlenstoffarmen Kraftstoffen in Branchen beschleunigen, die traditionell von fossilen Energieträgern abhängig sind.

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Was die Anlage besonders macht, ist ihre Doppelfunktion: Sie bindet CO₂ und produziert gleichzeitig Wasserstoff. Mit Unterstützung durch regionale und EU-Fördermittel will sie synthetische Kraftstoffe liefern, die Emissionen im Transport- und Industriesektor reduzieren. Die Inbetriebnahme unterstreicht Essens Rolle als Vorreiter bei der Entwicklung einer nachhaltigen Energieinfrastruktur.