01 May 2026, 12:08

Duisburgs Olympia-Bewerbung 2032 gewinnt an Dynamik durch Wüst-Besuch

Gruppe von Menschen beim Ruderwettbewerb auf einem Gewässer mit einem von Bäumen bedeckten Hügel im Hintergrund.

Duisburgs Olympia-Bewerbung 2032 gewinnt an Dynamik durch Wüst-Besuch

Duisburgs Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 erhält Aufwind

Diese Woche gewann die Bewerbung Duisburgs für die Austragung der Olympischen Spiele 2032 an Fahrt – nicht zuletzt durch einen prominenten Besuch des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst. Am Dienstag besuchte er das Bundesleistungszentrum für Kanusport in der Stadt, traf sich mit Athlet:innen und warb für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr. Im Rahmen der Veranstaltung stand auch eine neue olympische Disziplin im Fokus: Sportklettern, das im Falle eines Erfolgs der Bewerbung in der Schauinsland-Reisen-Arena ausgetragen werden soll.

Während seines Besuchs gab Wüst den Startschuss für ein lockeres Wettkampfrennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams im Leistungszentrum. Die Herausforderung brachte erfahrene Kanut:innen, Ruderer:innen und aufstrebende Talente zusammen und unterstrich damit die lebendige Sportkultur Duisburgs. Die Stadt ist bereits ein zentraler Standort für Kanu- und Rudersport und spielt eine Schlüsselrolle in den olympischen Ambitionen der Region.

Unter den Anwesenden befand sich auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Schulte, der 2006 mit dem deutschen Achter Weltmeister wurde und später am traditionsreichen Boat Race zwischen Oxford und Cambridge teilnahm, sprach sich deutlich für die Rhein-Ruhr-Bewerbung aus. Seine Präsenz verdeutlichte die enge Verbindung zwischen Spitzensport und regionaler Wirtschaft.

Damit die Bewerbung in die nächste Runde geht, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem benötigt das Vorhaben die Zustimmung der Mehrheit der Abstimmenden. Bei einem Erfolg würde Duisburg nicht nur die Wettbewerbe im Kanu- und Rudersport ausrichten, sondern auch das Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena beheimaten.

Der Besuch Wüsts und das Engagement von Persönlichkeiten wie Schulte deuten auf wachsende Unterstützung für das olympische Projekt hin. Die Sportstätten und der Ruf Duisburgs als Sportstadt sind zentrale Trumpfkarten der Bewerbung. Der nächste entscheidende Schritt steht am 19. April an, wenn die Bürger:innen über die Zukunft der regionalen Pläne abstimmen.

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