Drei Marler Schulen gewinnen Klimaschutzpreis für kreative Nachhaltigkeitsprojekte
Jakob MaierDrei Marler Schulen gewinnen Klimaschutzpreis für kreative Nachhaltigkeitsprojekte
Drei Schulen erhalten Klimaschutzpreis
Teaser: Nistkästen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren statt sie wegzuwerfen – die Möglichkeiten, sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie-Klimaschutzpreis fördert seit 30 Jahren bürgerschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastruktur- und Energiedienstleister zeichnet gemeinsam mit seinen Partnerkommunen jährlich herausragende Projekte aus.
1. Dezember 2025
Schlagwörter: Wissenschaft, Umweltforschung, Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Drei Schulen aus Marl sind in diesem Jahr mit dem Westenergie-Klimaschutzpreis für ihr Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, würdigt Projekte, die der gesamten Gemeinschaft zugutekommen. Eine Jury aus kommunalen Vertretern und Unternehmensvertretern wählte die Gewinner aus zahlreichen Einreichungen aus.
Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz belegte das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium (ASGSG) mit seinem Projekt „Beyond Tomorrow – Wellbeing 2.0“. Zwei weitere Schulen erhielten ebenfalls Fördergelder für ihre Nachhaltigkeitsinitiativen.
Das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium setzte sich mit „Beyond Tomorrow – Wellbeing 2.0“ durch: Schüler:innen pflanzten Weißdornbäume, beteiligten sich am jährlichen Aufräumtag in Marl und erstellten ein E-Book über generationengerechte Klimapolitik. Für ihr Engagement erhielten sie 2.500 Euro Preisgeld.
Die Willy-Brandt-Gesamtschule wurde für „Förderung der Artenvielfalt auf dem Schulgelände“ mit 1.500 Euro prämiert. Im Rahmen des Projekts entstand ein traditioneller Obstgarten, zudem wurde eine Blumenwiese angelegt. Beide Maßnahmen sollen heimische Tierarten schützen und die grünen Flächen auf dem Schulhof aufwerten.
Den dritten Platz belegte das Gymnasium im Loekamp mit „OPTEA“, einem von Schüler:innen geführten Unternehmen, das nachhaltigen Eistee herstellt – mit Fokus auf ökologische Zutaten und Verpackungen. Die 1.000 Euro Preisgeld fließen in die Weiterentwicklung des Vorhabens.
Seit seiner Einführung hat der Westenergie-Klimaschutzpreis über 9.000 Projekte ausgezeichnet. Der jährliche Wettbewerb, den das Unternehmen gemeinsam mit Partnerkommunen durchführt, fördert lokale Lösungen für lebenswertere und grünere Gemeinden. Jede prämierte Idee muss nachweislich der Allgemeinheit nutzen.
Die drei preisgekrönten Schulen werden das Preisgeld nutzen, um ihre Nachhaltigkeitsprojekte auszubauen – von der Förderung der Biodiversität bis hin zu schülereigenen Unternehmen mit ökologischem Ansatz. Die Auszeichnungen zeigen, wie lokales Handeln breitere Wirkung im Klimaschutz entfalten kann.
