Drei Bundesländer kämpfen um neues Yad-Vashem-Bildungszentrum bis 2026
Jakob MaierDrei Bundesländer kämpfen um neues Yad-Vashem-Bildungszentrum bis 2026
Drei deutsche Bundesländer bewerben sich um die Ansiedlung eines neuen Bildungszentrums von Yad Vashem. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen haben sich für das Projekt ins Rennen gebracht. Eine endgültige Entscheidung wird bis Mitte 2026 erwartet – pünktlich zum 60. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel.
Im Rahmen des Auswahlverfahrens sind im Dezember 2025 Vor-Ort-Besichtigungen geplant. Jedes Bundesland muss nachweisen, dass es die pädagogische Mission des Zentrums unterstützen kann. Dr. Michael Seligmann, eine prägende Figur der Holocaust-Gedenkarbeit, spricht sich für den Standort Nordrhein-Westfalen aus und verweist dabei auf die Größe des Landes sowie die bestehenden Verbindungen nach Jerusalem.
Das neue Yad-Vashem-Zentrum wird auf Jahrzehnte der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel aufbauen. Die Standortbesichtigungen im Dezember 2025 sollen helfen, den besten Standort zu ermitteln. Das ausgewählte Bundesland wird künftig eine zentrale Rolle in der Holocaust-Bildung übernehmen.
