14 November 2025, 14:10

Dortmunds neuer Oberbürgermeister Kalouti startet ohne Mehrheit in sein Amt

Eine Stadtansicht mit Geb├Ąuden, B├Ąumen, Masten, Stra├čen, Fahrzeugen und Himmel.

Dortmunds neuer Oberbürgermeister Kalouti startet ohne Mehrheit in sein Amt

Alexander Kalouti, Sohn eines palästinensischen Arztes und in Beirut geboren, ist als neuer Oberbürgermeister von Borussia Dortmund vereidigt worden. Zum ersten Mal seit fast acht Jahrzehnten steht damit nicht mehr ein SPD-Mitglied an der Spitze der Stadt. Kalouti, der der CDU angehört, verfügt im Stadtrat über keine Mehrheit und hat keine Koalitionspartner – eine Herausforderung für seine politischen Vorhaben.

Seine Amtseinführung wurde symbolträchtig mit einem Stadtrundgang begleitet, an dem auch der Chefredakteur des Dortmunder Straßenmagazins teilnahm. In seiner künftigen Amtsführung will Kalouti gezielt in Sprachförderung und frühkindliche Bildung investieren, um die Integration in Dortmund zu stärken. Zudem gelobte er, allen Formen von Extremismus in der Stadt entschlossen entgegenzutreten.

Trotz fehlender Mehrheit strebt Kalouti eine respektvolle Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg an. Er wird voraussichtlich mit kleineren Parteien – und gelegentlich auch mit der SPD – themenbezogene Absprachen treffen, etwa in den Bereichen Wirtschaftsförderung und sozialer Zusammenhalt. Von einer Klage gegen die Kommunalaufsicht wegen des umstrittenen "Firewall"-Beschlusses riet er ab und signalisierte damit einen pragmatischen Regierungsstil.

Zu seinen Prioritäten gehört es, die Sicherheit und Sauberkeit in der Dortmunder Innenstadt konsequenter anzugehen. Zudem will er sich für mehr Gewerbeflächen in Dortmund einsetzen, um die ansässige Wirtschaft zu stärken.

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Die Vereidigung Alexander Kaloutis als neuer Oberbürgermeister von Dortmund markiert einen politischen Wandel in der Stadt. Seine Pläne, Integration zu fördern, Extremismus zu bekämpfen und die Innenstadt aufzuwerten, verbunden mit dem Willen zur parteiübergreifenden Zusammenarbeit, prägen den Start seiner Amtszeit. Doch das Fehlen einer stabilen Mehrheit im Rat könnte die Umsetzung seiner Ziele erschweren.