15 April 2026, 06:12

Dortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia mit Drogenhändlern und Ruhestörern zu

Weißer Polizeiwagen vor einer belebten Straße mit mehreren Fahrzeugen, Gras und Bäumen auf beiden Seiten, aufgenommen außerhalb einer Stadt.

Dortmunder Polizei schlägt bei Großrazzia mit Drogenhändlern und Ruhestörern zu

Dortmunder Polizei verstärkt Präsenz bei Großrazzia im Rahmen des "Präsenzkonzepts Fokus"

Die Dortmunder Polizei hat ihre Präsenz in der Stadt im Rahmen der laufenden Operation "Präsenzkonzept Fokus" deutlich ausgeweitet. Bei zweitägigen Kontrollen kam es zu zahlreichen Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Bußgeldern. Im Fokus standen dabei Brennpunkte mit häufigen Ruhestörungen, Drogenhandel und Verkehrsverstößen.

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Die Aktion begann am 26. September mit Schwerpunkten in der Kampstraße und im Bereich Basecamp. Rund 70 Fahrzeuge wurden sichergestellt, mehr als 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsvergehen verhängt. Die Beamten kontrollierten insgesamt 350 Personen, überprüften 130 Fahrzeuge und sprachen fast 70 Platzverweise aus.

Am Nordeingang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz sowie im Stadtgarten wurden mehrere Drogenhändler auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Auf dem Wickeder Hellweg ging die Polizei Hinweisen auf Ruhestörungen und Körperverletzungen nach. Vierzehn Personen wurden überprüft, drei Fluchtversuche konnten vereitelt werden.

Am Folgetag, dem 27. September, verdreifachte sich die Zahl der typischen Szene-Fahrzeuge am "The Wall". Zwei Fahrzeuge wurden wegen erloschener Zulassung beschlagnahmt, mehrere Autofahrer mussten wegen Rasens Bußgelder zahlen. Zudem konfiszierte die Polizei zwei Fahrräder – eines davon war erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden – von Personen aus dem Drogenmilieu. Gegen zwei Männer könnte nun ein Messerführungsverbot verhängt werden, ein junger Mann, der trotz Platzverweis urinierte, muss mit einer Strafe rechnen.

Im Verlauf der beiden Tage wurden nahezu 20 Strafanzeigen erstattet und etwa 30 Gegenstände sichergestellt. Viele Anwohner zeigten sich im Nachhinein dankbar für das Engagement der Polizei zur Verbesserung der Sicherheit.

Die zweitägige Großrazzia führte in ganz Dortmund zu Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Bußgeldern. Das "Präsenzkonzept Fokus" wird von der Dortmunder Polizei bereits seit über zwei Jahren umgesetzt, um Kriminalität einzudämmen und das öffentliche Sicherheitsgefühl zu stärken. Journalisten können Rückfragen an Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] richten.

Quelle