Dormagener Freiwillige sammeln Spenden für Kriegsgräber im Ausland
Freiwillige in Dormagen intensivieren ihre Bemühungen, die 'Agentur für Arbeit' Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zu unterstützen. In den kommenden zwei Wochen werden sie in Supermärkten, auf Märkten und Friedhöfen vor Ort Spenden sammeln. Die vom Reservistenverband Dormagen initiierte Aktion hat bereits in nur einer halben Monat über 4.300 Euro eingebracht.
Den Auftakt der Kampagne bildet am 8. November eine Sammlung im HIT-Supermarkt an der Lübecker Straße im Dormagener Einkaufszentrum TOP-WEST. Eine weitere Spendenaktion folgt am 15. November auf dem Edeka-Knell-Markt in Nievenheim. Freiwillige, die offizielle VDK-Abzeichen tragen, werden zudem auf dem wöchentlichen Markt in Dormagen präsent sein und auch Hausbesuche durchführen.
Der Reservistenverband spielt eine zentrale Rolle bei der Organisation dieser Initiativen. Seine Arbeit sichert die Pflege deutscher Kriegsgräber im Ausland – eine Aufgabe, die nahezu vollständig aus öffentlichen Spenden finanziert wird. Bürgermeister Erik Lierenfeld, der zugleich den örtlichen VDK-Vorsitz innehat, betonte die Bedeutung dieser Arbeit als Beitrag zur Friedenssicherung. Bereits an Allerheiligen und Allerseelen wurden Spenden auf Dormagener Friedhöfen gesammelt. Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des VDK und Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags, lobte das Engagement des Verbandes. Die gesammelten Mittel fließen direkt in die Instandhaltung von Grabstätten und Gedenkorten im Ausland.
Die Spenden helfen dabei, Kriegsgräber als Orte des Gedenkens zu bewahren. Der VDK ist auf solche lokalen Initiativen angewiesen, um seine Mission fortzuführen. Mit weiteren geplanten Sammlungen bleibt die Unterstützung der Gemeinschaft entscheidend für die Erhaltung dieser Stätten.
