24 March 2026, 22:08

Dormagen plant neue Radwege – Bürger können mitreden

Eine Stadtstraße mit einem roten Radweg, Fahrzeugen, Fußgängern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Dormagen plant neue Radwege – Bürger können mitreden

Dormagen plant neue Fahrradspuren an der Vom-Stein-Straße und Krefelder Straße im Rahmen seiner umfassenden Mobilitätsstrategie. Bei einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, dem 24. Oktober, erhalten Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und die Gestaltung der Pläne mitzuprägen. Ziel des Vorhabens ist es, die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen, ohne den Zugang für den motorisierten Verkehr einzuschränken.

Die Neugestaltung ist Teil der laufenden Bemühungen Dormagens, den Radverkehr in der Innenstadt zu stärken und das Zentrum besser an das übergeordnete Radwegenetz anzubinden. In den vergangenen fünf Jahren ist das Radwegenetz der Stadt von etwa 45 Kilometern auf über 60 Kilometer gewachsen – mit größeren Ausbaumaßnahmen in den Jahren 2023 und 2025. Beim aktuellen Projekt sollen Radfahrer auf den neuen Spuren Vorrang erhalten, während Autofahrer sie weiterhin nutzen dürfen.

Die Veranstaltung findet an zwei Standorten statt: von 16 bis 18 Uhr an der Ecke Vom-Stein-Straße/Friedrich-Ebert-Straße und von 17 bis 19 Uhr an der Krefelder Straße/Weingartenstraße. Mobilitätsmanager Dennis Fels, Fahrradkoordinator Peter Tümmers und Planer des Büros VIA stellen erste Entwürfe vor, beantworten Fragen und nehmen Anregungen entgegen. Ihr Anliegen ist es, das Konzept zu erläutern und die Erfahrungen sowie Vorschläge der Bürger aufzunehmen.

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Alle gesammelten Rückmeldungen werden dokumentiert und in die Feinabstimmung der endgültigen Pläne einfließen. Die Stadt betont, dass die Meinungen der Anwohner eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Radspuren spielen werden.

Die neuen Fahrradspuren sollen das Dormagener Zentrum enger mit dem überregionalen Radwegenetz verknüpfen und an die jüngsten Erweiterungen anschließen. Die Ergebnisse der Veranstaltung am 24. Oktober werden die nächsten Schritte des Projekts maßgeblich beeinflussen. Nach Abschluss der Umgestaltung sollen Radfahrer klarere Vorfahrt erhalten, während die Zufahrt für andere Verkehrsteilnehmer gewahrt bleibt.

Quelle