DHL und Jaguar Land Rover setzen auf alternative Kraftstoffe für klimaneutrale Logistik
Lukas WolfDHL und Jaguar Land Rover setzen auf alternative Kraftstoffe für klimaneutrale Logistik
DHL und Jaguar Land Rover (JLR) treiben ihre Bemühungen voran, den CO₂-Ausstoß durch alternative Kraftstoffe zu senken. Beide Unternehmen führen 2024 umfangreiche Umstellungen ihrer Fuhrparks durch und streben damit deutliche Reduzierungen ihrer Kohlendioxidemissionen an. Die Initiativen sind Teil ihrer übergeordneten Nachhaltigkeitsziele.
JLR stellt seine britische Flotte auf alternative Kraftstoffe um und verringert so die CO₂-Emissionen um 84 Prozent. Dadurch werden jährlich über 8.000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart. Die Maßnahme unterstützt das Versprechen des Unternehmens im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi), die Emissionen bis 2030 deutlich zu reduzieren.
DHL hat bereits acht Bio-LNG-Lkw für den Transport von Aston-Martin-Fahrzeugen eingeführt. Diese Fahrzeuge sparen jährlich rund 800 Tonnen CO₂ ein. Bis April 2024 wird DHL Supply Chain UK seinen gesamten Kernfuhrpark im JLR-Betrieb auf alternative Kraftstoffe umstellen.
Eine zentrale Rolle in den Plänen von DHL spielt der Kraftstoff HVO (hydriertes Pflanzenöl), der in bestehenden Motoren ohne Leistungsverluste eingesetzt werden kann. Das Unternehmen erwartet im Vergleich zu Diesel eine CO₂-Reduzierung von 80 bis 90 Prozent. 2024 wird DHL zudem sein Tankstellennetz ausbauen, um den HVO-Einsatz auf über 24 Millionen Liter zu steigern. Diese Umstellung soll etwa 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalente einsparen. Während des Übergangs werden betriebliche Abläufe und die Kraftstoffleistung überwacht.
DHL investiert rund 200 Millionen Euro in alternative Technologien und Kraftstoffe. Mit dieser Investition sollen in den nächsten drei Jahren fast 300.000 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.
Die Maßnahmen werden für beide Unternehmen messbare CO₂-Einsparungen bringen: DHLs Fuhrparkumstellungen und der Ausbau von HVO reduzieren die Emissionen um tausende Tonnen pro Jahr, während JLR durch den Wechsel zu alternativen Kraftstoffen seinen CO₂-Fußabdruck deutlich verringert.






