24 March 2026, 22:07

DGB Niederrhein und Wesels OB diskutieren Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung

Schwarz-weiß-Zeichnung der Union Works in Baltimore, Maryland, mit Gebäuden, Bäumen, Rauch im Hintergrund und Text unten.

DGB Niederrhein und Wesels OB diskutieren Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein traf sich am 13. März 2026 mit Wesels Oberbürgermeister, um drängende arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Fragen zu erörtern. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Angelika Wagner tauschte sich die Gruppe mit Oberbürgermeister Rainer Benien über den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Stärkung der regionalen Wirtschaftslage aus.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die zentralen Herausforderungen des Weseler Arbeitsmarktes, darunter Jobicherheit, Tarifverhandlungen sowie die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftslage auf die Beschäftigten. Die DGB-Delegation forderte eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern, um faire Arbeitsbedingungen, eine widerstandsfähige Regionalwirtschaft und bessere soziale Absicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu gewährleisten.

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Oberbürgermeister Benien betonte die Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Gewerkschaften. Er bezeichnete die Gespräche als konstruktiv und als Ausgangspunkt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit beider Seiten.

Wesels wirtschaftliche Entwicklung ist seit 2020 zwar stabil, bleibt im Vergleich zu anderen Städten Nordrhein-Westfalens jedoch eher durchschnittlich. Das jährliche BIP-Wachstum lag bis 2025 bei rund 2,5 Prozent – leicht unter dem Landesdurchschnitt von 2,7 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sank im selben Zeitraum von 7,2 auf 5,8 Prozent, getrieben von der Erholung in Logistik und Industrie nach der Pandemie. Allerdings hinkt die Stadt Düsseldorf und Köln bei der Ansiedlung von Technologieunternehmen hinterher.

Die Gespräche zwischen dem DGB Niederrhein und Wesels Oberbürgermeister zeigen den Willen, lokale Wirtschafts- und Beschäftigungsprobleme gemeinsam anzugehen. Künftige Kooperationen sollen sich auf die Verbesserung der Arbeitsqualität, die Förderung des regionalen Wachstums und die Sicherung sozialer Standards angesichts sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konzentrieren.

Quelle