Deutschlands oberster Drogenkommissar lobt Haftbefehls Netflix-Doku
Admin UserDeutschlands Drogenzar Streeck nennt Haftbefehls Doc 'berührend' - Deutschlands oberster Drogenkommissar lobt Haftbefehls Netflix-Doku
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, hat die Netflix-Dokumentation *"Babo – The Haftbefehl Story" des Rappers Haftbefehl gelobt. Streeck bezeichnete den Film als *"intensiv" und *"zutiefst bewegend"*. Die Doku begleitet Haftbefehls – mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan – jahrelangen Kokainkonsum und dessen Folgen für sein Leben. Der ausgebildete Mediziner Streeck betonte, dass der Film einen deutlichen Kontrast zur oft verklärten Darstellung von Kokain in der Rap-Musik biete. Besonders würdigte Streeck Haftbefehls Mut, sich in der Dokumentation offen mit seiner Drogensucht auseinanderzusetzen. Der aktuelle Aufenthaltsort des Rappers bleibt indes unbekannt. Zuvor war er in die Türkei geflohen und hatte eine Zeitlang in Istanbul gelebt, doch über seinen jetzigen Verbleib gibt es keine aktuellen Informationen. Streecks Anerkennung unterstreicht die Bedeutung des Films, das Bewusstsein für Drogenabhängigkeit zu schärfen – und damit das oft romantisierte Bild zu hinterfragen, das in der Musik damit verbunden wird. Trotz Haftbefehls ungewisser Situation bleibt seine Geschichte prägend und stößt wichtige Debatten an.
