10 February 2026, 04:08

Deutsche Telekom erhöht Preise für ältere Festnetzverträge ab April 2026

Ein altes deutsches Wertpapier, ausgestellt von der deutschen Regierung, mit gedrucktem Text und Zahlen.

Deutsche Telekom erhöht Preise für ältere Festnetzverträge ab April 2026

Deutsche Telekom kündigt Preiserhöhungen für langjährige Festnetzkunden an – ab April 2026

Die Deutsche Telekom wird ab April 2026 die Preise für langjährige Festnetzkunden erhöhen. Betroffen sind Verträge, die vor April 2023 abgeschlossen wurden, darunter die beliebten Tarife MagentaZuhause und Call & Surf. Unterdessen hat die Aktie des Konzerns in diesem Jahr bereits um 9,67 % zugelegt und notiert aktuell bei rund 30,51 Euro.

Preisanpassung ab 1. April 2026 Kunden mit älteren MagentaZuhause- oder Call & Surf-Verträgen müssen künftig monatlich 2,00 Euro mehr zahlen. Ein Standardtarif wie MagentaZuhause L steigt beispielsweise von 44,95 Euro auf 46,95 Euro. Wie viele Haushalte genau betroffen sind, gab das Unternehmen nicht bekannt – fest steht jedoch, dass alle Verträge vor April 2023 von der Erhöhung betroffen sind.

Betroffene Kunden erhalten ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht ohne zusätzliche Kosten. Die Preiserhöhung fällt zeitlich mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 zusammen, die die Telekom am 26. Februar 2026 vorlegen wird. Investoren werden dabei besonders auf die operative Performance sowie die Rendite der Investitionen in KI-Infrastruktur achten.

Aktienrückkäufe und Kundenbindung im Fokus Das Unternehmen hat in diesem Jahr bereits aktiv eigene Aktien zurückgekauft: 2026 wurden über 7,6 Millionen Papiere vom Markt genommen, davon allein im Februar 1,3 Millionen zu einem Durchschnittspreis von 29,61 Euro. Analysten erwarten, dass nach den Preisanpassungen die Kundenbindung besonders genau unter die Lupe genommen wird.

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Die neuen Tarife treten im April 2026 in Kraft. Betroffene Kunden können ihren Vertrag dann fristlos kündigen. Während die Aktienperformance und die Rückkaufprogramme auf Vertrauen in die eigene Strategie hindeuten, wird sich erst nach dem nächsten Quartalsbericht zeigen, wie sich die Erhöhungen auf die Kundentreue auswirken.