Chaos bei Germany's Next Topmodel: Streit um Betten und ein holpriger Laufsteg-Auftritt
Emma KrauseViel Beschweren bei der ersten Frauen-Schau - Chaos bei Germany's Next Topmodel: Streit um Betten und ein holpriger Laufsteg-Auftritt
Die neueste Staffel von Germany's Next Topmodel ist mit 27 Kandidatinnen gestartet, die in ein beengtes Berliner Haus eingezogen sind. Schnell kam es zu Spannungen, als die Frauen um Betten stritten und mit den begrenzten Gegebenheiten haderten – darunter nur drei Duschen für alle. Die erste Herausforderung, eine gewagte Modenschau, hinterließ sowohl bei den Models als auch bei Jurorin Heidi Klum wenig Begeisterung.
Noch in der Nacht vor der Show trafen die Kandidatinnen in ihrer gemeinsamen Unterkunft ein. Fast sofort entbrannten Streitigkeiten über die Schlafplatzverteilung in dem überfüllten Schlafsaal. Mit nur drei Duschen für alle wuchs die Frustration in der Gruppe.
Am nächsten Tag mischten sich Vorfreude und Nervosität, als Heidi Klum per Video die bevorstehende Modenschau ankündigte. Der Designer Giuliano Calza von GCDS steuerte die Outfits bei – viele davon freizügig, glitzernd und mutig. Merret aus Berlin, die sich unwohl damit fühlte, viel Haut zu zeigen, musste die Show in einem winzigen Bralette und durchsichtigen Hosen eröffnen. Alisa aus München hingegen stand zu ihrem figurbetonten Look und betonte, dass Schönheit von Selbstbewusstsein komme.
Auf dem Marmor-Laufsteg rutschten mehrere Models aus und stolperten, was Klum enttäuschte. Backstage stattete Lottie Moss – die jüngere Schwester von Kate Moss – der Truppe einen Überraschungsbesuch ab und kritisierte ihren Laufstil und ihre Styling-Entscheidungen. Kim, eine trans Frau zu Beginn ihrer Transition, feierte ihr sinnliches Outfit in der Hoffnung, mit ihrem Auftritt Klischees über trans Personen im Fernsehen zu widerlegen.
Nach der Show wurde keine Kandidatin nach Hause geschickt. Die Jury entschied, alle 27 für die nächste Runde zu behalten – die Zukunft bleibt damit ungewiss.
Die erste Folge der Staffel setzte mit Wohnungsstreitigkeiten und einer holprigen Laufsteg-Performance einen chaotischen Ton. Nun warten auf die Kandidatinnen weitere Herausforderungen im Kampf um einen Platz in der nächsten Runde. Klums Entscheidung, alle zu behalten, bedeutet: Der Druck wird nur noch steigen.
