CDU Solingen fordert mehr Transparenz beim Schulbau und kritisiert Oberbürgermeister Kurzbach
Lukas WolfCDU Solingen fordert mehr Transparenz beim Schulbau und kritisiert Oberbürgermeister Kurzbach
Die CDU-Fraktion in Solingen hat Bedenken hinsichtlich der Handhabung von Investitionen in den Schulbau geäußert. Die Haltung von Oberbürgermeister Tim Kurzbach zu dieser Thematik bleibt unklar – Kritiker werfen ihm vor, den direkten Dialog mit den betroffenen Schulen zu meiden. Die Partei fordert mehr Transparenz und Zusammenarbeit, um dringende Bedarfe zu decken.
Die CDU begrüßte die Verzögerung der Beratungen über Schulbauprojekte, die nicht durch das bestehende Förderpaket in Höhe von 380 Millionen Euro abgedeckt sind. Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, betonte, dass Entscheidungen nicht hinter verschlossenen Türen getroffen werden dürften. Zudem kritisierte er Kurzbach dafür, Verantwortung abzuwälzen, und forderte eine aktivere Kommunikation.
Torsten Küster, bildungspolitischer Sprecher der CDU, unterstrich die Dringlichkeit, zusätzliche Projekte zeitnah anzugehen. Er warnte, dass alle Schulen, die auf dringende Investitionen warten, faire Beachtung verdienten. Küster schlug vor, künftig auch Vertreter von Eltern und Schülern in die Planung einzubinden, um eine breitere Beteiligung zu gewährleisten.
Die Partei besteht darauf, dass der Schulbau eine absolute politische Priorität bleiben muss. Sie will verhindern, dass Schulen gegeneinander ausgespielt werden, und fordert, dass alle Schulformen – von Grundschulen über Förderschulen bis hin zu weiterführenden Schulen – in die Diskussionen einbezogen werden. Die CDU erwartet, dass Stadtpolitiker und Schulvertreter gemeinsam die nächsten Schritte erarbeiten.
Zu den Vorschlägen der CDU gehört, weitere Beratungen zu verschieben, um Missverständnisse zu vermeiden, und einen offenen Dialog mit allen Beteiligten zu führen. Die Partei will verhindern, dass Schulen zu politischen Spielbällen werden, und eine faire Berücksichtigung jeder bedürftigen Einrichtung sicherstellen. Die Zusammenarbeit zwischen Verantwortungsträgern und Pädagogen gilt nun als entscheidend, um voranzukommen.
