CDU attackiert riskante Schulwege nach Umgestaltung der Altenberger Domstraße
Jakob MaierCDU attackiert riskante Schulwege nach Umgestaltung der Altenberger Domstraße
CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach übt scharfe Kritik an Umgestaltung der Altenberger Domstraße
Die CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach hat die Neugestaltung der Altenberger Domstraße scharf kritisiert. Nach Ansicht der Partei werden bei den Plänen die Bedürfnisse von Anwohnern, Unternehmen und Schulkindern ignoriert. Anlass zur Sorge gab vor allem die Sperrung eines wichtigen Fußwegs, wodurch Schüler der Concordiaschule nun längere und gefährlichere Umwege in Kauf nehmen müssen.
Ausgelöst wurde der Streit, als SPD und Grüne die aktuellen Pläne trotz Widerstand lokaler Gruppen durchsetzten. Die CDU hatte zuvor einen ausgewogeneren Ansatz gefordert, der die Bedenken von Händlern und Anwohnern berücksichtigt – dieser Vorschlag fand jedoch keine Mehrheit.
Harald Henkel, Stadtrat für Schildgen und stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, warf den Planern vor, das Feedback aus Informationsveranstaltungen zu ignorieren. Er betonte, die Stadt hätte direkt mit der Schule zusammenarbeiten müssen, um sichere Schulwege zu gewährleisten. Stattdessen zeigten sich bei der Baustelleneinrichtung gravierende Mängel, während Anwohnerbelange beiseitegeschoben wurden. Die CDU warnt nun, dass die ersten Projektphasen auf mangelnde Koordination und Planung hindeuten. Die Verwaltung muss umgehend gegensteuern, eine aktivere Rolle übernehmen und die Fehler korrigieren. Derzeit sind Schüler der Concordiaschule gezwungen, längere und riskantere Umwege auf sich zu nehmen. Die Sperrung des bisher genutzten Weges hat bei Eltern und Lehrkräften Frust ausgelöst – eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.
Die Kritik der CDU unterstreicht die ungelösten Probleme bei Sicherheit und Barrierefreiheit im Rahmen der Umgestaltung. Da die Verwaltung unter Zugzwang steht, einzugreifen, wird sich in den nächsten Schritten zeigen, ob die Sorgen von Anwohnern und Händlern endlich ernst genommen werden. Bis dahin müssen die Schüler weiterhin unsichere Wege nutzen, während die Planer ihre Vorgehensweise überdenken.
