23 May 2026, 10:07

Bundesnetzagentur warnt vor Fake-Briefen an Balkon-Solaranlagen-Besitzer

Strafe für Balkon-Kraftwerk? Bundesnetzagentur warnt vor Betrug

Bundesnetzagentur warnt vor Fake-Briefen an Balkon-Solaranlagen-Besitzer

Bundesnetzagentur warnt vor betrügerischen Schreiben an Besitzer von Balkon-Solaranlagen

Die Bundesnetzagentur hat die Öffentlichkeit vor gefälschten Briefen gewarnt, die sich gezielt an Besitzer kleiner „Balkon-Solaranlagen“ richten. Die betrügerischen Schreiben fordern unter Androhung von Bußgeldern sofortige Zahlungen und geben vor, von der offiziellen Behörde zu stammen. Betrüger nutzen dabei die gesetzlichen Meldepflichten aus, um Empfänger zu täuschen.

In den gefälschten Schreiben wird den Empfängern vorgeworfen, ihre Photovoltaik(PV)-Anlagen nicht im Marktstammdatenregister angemeldet zu haben. Sie verlangen eine „Strafe“ von 41,60 Euro und drohen mit einem „vollen Bußgeld“ von 208 Euro, falls die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen erfolgt. Zudem werden die Besitzer aufgefordert, ihre Anlagen umgehend zu registrieren und einen jährlichen EEG-Bericht einzureichen.

Die Bundesnetzagentur weist auf mehrere Ungereimtheiten in den Schreiben hin, darunter falsche Absenderadressen, Telefonnummern und E-Mail-Angaben. Zwar müssen Betreiber von Balkon-Solaranlagen gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einmal jährlich ihre Zählerstände melden, um die Einspeisevergütung zu erhalten. Die Behörde betont jedoch, dass bei Verstößen gegen die Meldepflicht zwar Bußgelder drohen – allerdings nur über offizielle Kanäle.

Die Bundesnetzagentur rät Empfängern solcher Schreiben, die Zahlungsaufforderung zu ignorieren und den Betrugsversuch stattdessen bei der Polizei anzuzeigen. Die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung muss zwar innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme der Anlage erfolgen, doch nutzen die Betrüger diese Frist, um Druck auf die Opfer auszuüben und eine falsche Dringlichkeit vorzutäuschen.

Die Behörde bestätigt, dass echte Schreiben niemals auf diese Weise sofortige Zahlungen fordern. Besitzer von Balkon-Solaranlagen sollten verdächtige Mitteilungen stets über vertrauenswürdige Quellen überprüfen. Durch die Meldung betrügerischer Schreiben an die Polizei können weitere Betrugsversuche verhindert werden.

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