25 March 2026, 20:07

Bundesbank plant Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen durch Fünf-Cent-Rundung

Zwei US-Ein-Cent-Münzen nebeneinander auf einem Lineal auf einer weißen Oberfläche.

Bundesbank plant Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen durch Fünf-Cent-Rundung

Die deutsche Bundesbank hat eine neue Regel für Bargeldzahlungen vorgeschlagen: Beträge sollen künftig auf die nächsten fünf Cent gerundet werden. Mit der Änderung will die Notenbank die Kosten senken, die mit der Herstellung und Handhabung von Kleingeld verbunden sind. Falls der Plan umgesetzt wird, könnten Ein- und Zwei-Cent-Münzen nach und nach aus dem Zahlungsverkehr verschwinden.

Die Preise würden an der Kasse leicht angepasst: Aus 3,99 Euro würden 4,00 Euro, während 2,02 Euro auf 2,00 Euro abgerundet würden. Je nach Endbetrag könnten Kunden also minimal mehr oder weniger zahlen.

Mehrere EU-Länder wenden bereits ähnliche Systeme an. In Finnland, den Niederlanden und der Slowakei funktioniert das Runden von Bargeldzahlungen problemlos. Auch in Deutschland lassen einige Supermärkte in Nordrhein-Westfalen ihre Kunden bereits auf die nächsten zehn Cent aufrunden.

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Eine Studie der Bundesbank aus dem Jahr 2023 zeigte, dass Bargeld nach wie vor beliebt ist: Fast die Hälfte aller Zahlungen im stationären Handel wird weiterhin mit Scheinen und Münzen getätigt. Der Vorschlag stößt auf öffentliche Zustimmung – eine aktuelle Umfrage ergab, dass 56 Prozent der Deutschen die Idee unterstützen. Die Notenbank argumentiert, dass die Maßnahme die Ausgaben für Prägung, Verpackung und Transport der Kleingeldmünzen verringern würde.

Der Plan der Bundesbank könnte den Zahlungsverkehr vereinfachen und die Kosten für Unternehmen senken. Sollte er eingeführt werden, würden Ein- und Zwei-Cent-Münzen allmählich aus dem Alltag verschwinden. Damit würde sich Deutschland anderen europäischen Ländern angleichen, die Bargeldzahlungen bereits runden.

Quelle