10 April 2026, 16:09

Brutaler Gruppenangriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer schwer verletzt

Schwarz-weiß-Zeichnung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau mit einem Bahnhof mit einem Zug auf den Schienen, umgeben von einem Zaun, Straßenlaternen, Gebäuden, Bäumen und Vögeln am Himmel, mit dem Text "Auschwitz-Birkenau Konzentrationslager" unten.

Brutaler Gruppenangriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer schwer verletzt

Brutaler Angriff am Bahnhof Emsdetten: Zwei Männer bewusstlos geschlagen

Am Samstagabend wurden bei einem gewalttätigen Überfall am Bahnhof Emsdetten zwei Männer bewusstlos geschlagen. Vier unbekannte Täter flüchteten vom Tatort, bevor die Polizei sie identifizieren konnte. Die Behörden haben nun auf Basis von Videoaufnahmen detaillierte Beschreibungen der Verdächtigen veröffentlicht.

Der Angriff ereignete sich kurz nach 20:15 Uhr, als zwei Männer im Alter von 29 und 35 Jahren in einen Streit zwischen rivalisierenden Dortmunder Fangruppen eingriffen. Die Auseinandersetzung fand im westfälischen Regionalzug 90296 statt, der zwischen 20:15 und 20:36 Uhr von Münster nach Emsdetten fuhr. Beide Opfer wurden während des Angriffs bewusstlos geschlagen und später ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittler konnten aus Überwachungsaufnahmen klare Bilder der vier Angreifer sichern. Der erste Verdächtige wird als 25- bis 30-jähriger Mann mit kurzen blonden Haaren beschrieben, der ein pinkfarbenes DFB-Trikot mit dem Namen Kimmich auf dem Rücken trug. Der zweite Täter ist etwa 25 Jahre alt, hat dunkle Haare und war mit einer blauen Baseballkappe sowie einer schwarzen Jacke mit BVB-Emblem (Borussia Dortmund) bekleidet.

Der dritte Angreifer soll zwischen 20 und 25 Jahre alt, muskulös und mit einem dunklen Irokesen-Schnitt sein; er trug ein schwarzes Kapuzen-Shirt. Der vierte Verdächtige wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt, hat dunkle Haare, einen Ziegenbart und einen Schnurrbart und war in ein graues Kapuzen-Shirt und helle blaue Hosen gekleidet. Alle vier Täter waren vor dem Angriff in denselben Zug eingestiegen und entkamen unerkannt.

Die Polizei fahndet weiterhin nach den vier Männern und stützt sich dabei auf die gesicherten Videoaufnahmen sowie Zeugenaussagen. Die Opfer befinden sich noch im Krankenhaus, während die Behörden die Bevölkerung auffordern, sich mit Hinweisen zu melden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wobei der Fokus auf der Identifizierung der Verdächtigen anhand ihrer markanten Kleidung und körperlichen Merkmale liegt.

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