Brandstiftungen in Marl: Drei Jugendliche als Hauptverdächtige im Visier der Polizei
Emma KrauseBrandstiftungen in Marl: Drei Jugendliche als Hauptverdächtige im Visier der Polizei
Drei Jugendliche aus Marl geraten als Verdächtige in einer Serie von Brandstiftungen und Vandalismus im Stadtteil Hüls in den Fokus der Ermittler. Die Gruppe steht im Verdacht, für mehrere Vorfälle verantwortlich zu sein.
Das erste Feuer brach am 4. Februar in einem Gebäude an der Bergstraße aus. Augenzeugen berichteten von verdächtigen Aktivitäten, die der Polizei später halfen, die Spur zu den Tatverdächtigen aufzunehmen. Nur einen Tag später lodert bereits das nächste Feuer – diesmal an der Hülstraße. Die Häufung der Brände weckte den Verdacht auf gezielte Brandstiftung.
Demselben Trio werden zudem mehrere Fälle von Graffiti-Schmierereien in der Gegend zugeschrieben. Die Ermittler gehen davon aus, dass dieselben Personen sowohl für die Brände als auch für die Sachbeschädigungen verantwortlich sind. Ausschlaggebend für die Identifizierung der jungen Verdächtigen waren vor allem Zeugenaussagen.
Ob es zu einer Anklage kommt, steht bisher noch nicht fest. Die Ermittlungen laufen jedoch auf Hochtouren. Den Verdächtigen – allesamt Einwohner Marls – drohen bei einer Verurteilung rechtliche Konsequenzen. Die Fälle würden, falls bewiesen, die wachsende Sorge über jugendliche Kriminalität im Stadtteil Hüls weiter verstärken. Bisher haben lokale Behörden noch keine weiteren Maßnahmen zur Lösung des Problems angekündigt.






