Brandstiftung: Bahnverkehr in der Umgebung von Viersen gestört - Brandanschlag auf Bahn-Kabelkanal lähmt Zugverkehr bei Viersen
Brandanschlag auf Kabelkanal legt Zugverkehr bei Viersen lahm
Ein mutmaßlicher Brandanschlag auf einen Kabelkanal der Bahn hat im linksrheinischen Raum nahe Viersen zu massiven Behinderungen im Schienenverkehr geführt. Das Feuer, das vermutlich vorsätzlich gelegt wurde, brach am Sonntagabend aus und beeinträchtigt seitdem mehrere Strecken schwer.
Die Flammen zerstörten in der Nähe des Bahnhofs Viersen wichtige Infrastruktur. Die Ermittler gehen von einem möglichen Sabotageakt aus, bisher gibt es jedoch keine Verdächtigen. Die Polizei untersucht weiterhin die genauen Umstände des Brandes.
Auf mehreren Regionalstrecken kam es zu Zugausfällen, vorzeitigen Endhaltestellen oder Umleitungen. Auch der Güterverkehr ist betroffen – zwischen Viersen und Krefeld ersetzen Busse teilweise die Personenzüge. Wann der Betrieb wieder regulär aufgenommen wird, steht noch nicht fest.
Die Behörden haben keine Hinweise auf mögliche Motive oder Täter veröffentlicht. Die Ermittlungen laufen noch, und es gibt keine öffentlichen Angaben dazu, wer das Feuer gelegt haben könnte.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie gezielter Brände ein, die bereits zuvor wichtige Bahninfrastruktur beschädigten. Pendler und Güterverkehrsunternehmen müssen weiterhin mit Verspätungen rechnen, während Reparaturen und Untersuchungen andauern. Ein vollständiger Fahrplan ist noch nicht absehbar.
