Bottrops Weihnachtsbaum-Weitwurf bringt 200 Teilnehmer zum Lachen und Werfen
Jakob MaierBottrops Weihnachtsbaum-Weitwurf bringt 200 Teilnehmer zum Lachen und Werfen
Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier versammelte dieses Jahr über 200 Teilnehmer
Das vom Schützenverein Grafenwald organisierte Event stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Spaß und Gemeinschaft – und nicht etwa im Wettstreit um neue Rekorde. Unter den Werfern befand sich sogar ein ehemaliger Schützenkönig, der im humorvollen Wettbewerb der Kategorie „Alte Knacker“ einen möglichst bescheidenen Wurf anpeilte.
Bereits zum dritten Mal richtete der Verein unter der Leitung von Vorsitzendem Karl-Heinz Müller das Spektakel aus. Im Mittelpunkt stand dabei die Stärkung des dorfinternen Zusammenhalts durch einen lockeren Wettbewerb. Mehr als 28 Mannschaften – darunter lokale Vereine, Pfadfindergruppen und Schulen – nahmen teil.
Ein besonderer Höhepunkt: Ein kräftiger Teilnehmer katapultierte seinen Baum fast auf die Acht-Meter-Marke. Währenddessen mischte auch der neunjährige Paul Verhoeven mit seinem Team der Väter-Kinder-Initiative eifrig mit – wenn auch mit leichteren Baumspitzen. Trotz fehlender Vorbereitung zeigte er sich überzeugt von seinen Fähigkeiten.
Der langjährige Rekord des Turniers – ein Mannschaftswurf von über 50 Metern – blieb unangetastet, denn im Vordergrund stand die Geselligkeit. In einer Pause stärkten sich die Teilnehmer im Pfarrsaal mit Waffeln und Gegrilltem. Pauls Mutter, Meike Verhoeven, verfolgte das Treiben stolz und kündigte an, im nächsten Jahr selbst mitmachen zu wollen – angelockt von der herzlichen Atmosphäre.
Mit Gelächter und Teamgeist endete das Weihnachtsbaum-Weitwerfen und festigte seinen Platz als fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Der Schützenverein Grafenwald bestätigte bereits die Neuauflage im nächsten Jahr – und damit eine weitere Gelegenheit für die Locals, zusammenzukommen und kräftig zu werfen. Sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit dem Gefühl, etwas Verbindenes erlebt zu haben.
