Betrunkener Fahrer flieht nach Unfall auf der A43 bei Bochum – 1,8 Promille und keine Versicherung
Lukas WolfBetrunkener Fahrer flieht nach Unfall auf der A43 bei Bochum – 1,8 Promille und keine Versicherung
Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Bochum-Riemke
Um 11:23 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall in Höhe der Ausfahrt Bochum-Riemke. Die Autobahnpolizei wurde alarmiert, nachdem zwei Fahrzeuge kollidiert waren. Bei dem Zusammenstoß gab es leichte Verletzungen, für einen der Fahrer hat der Unfall jedoch schwerwiegende rechtliche Konsequenzen.
Eine 63-jährige Frau aus Rain und ein 33-jähriger Mann aus Dortmund fuhren auf der Fahrbahn in Richtung Münster, als sie wegen baustellenbedingten Staus bremsen mussten. Ein 51-jähriger Mann aus Recklinghausen fuhr auf das Fahrzeug der Frau – einen VW – auf und schob es dabei gegen einen Hyundai, der von dem Dortmunder gesteuert wurde. Durch den Aufprall erlitt die 65-jährige Beifahrerin im VW leichte Verletzungen.
Der Mann aus Recklinghausen flüchtete unmittelbar nach dem Unfall vom Unfallort. Er verließ die Autobahn an der nächsten Ausfahrt und wurde später in Wuppertal aufgefunden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 1,8 Promille. Die Behörden stellten fest, dass er keinen gültigen Führerschein besaß und sein Fahrzeug nicht versichert war.
Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht, sein Auto wurde beschlagnahmt. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstoßes gegen die Versicherungspflicht eingeleitet.
Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Fahrbahn in Richtung Münster wegen Bauarbeiten gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet – was zu den Umständen beitrug, die schließlich zur Kollision führten. Dem Fahrer drohen nun mehrere Anklagepunkte wegen seines Verhaltens.
