08 January 2026, 04:23

Bergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit bis Dezember 2025

Ein Tisch mit bunt bemalten Schädeln und Papieren mit einer Notiz.

Bergisch Gladbach sammelt Spenden für Kriegsgräber und Friedensarbeit bis Dezember 2025

Bergisch Gladbach startet jährliche Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK)

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Am 15. Oktober 2025 hat Bergisch Gladbach seine jährliche Spendenkampagne für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gestartet. Die Auftaktveranstaltung fand an einem Informationsstand in der Nähe des Wochenmarkts am Konrad-Adenauer-Platz statt. Bürgermeister Frank Stein rief die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Veranstaltung begann um 11:30 Uhr unter der Leitung von Bürgermeister Frank Stein, der zugleich Vorsitzender des örtlichen VDK ist. An seiner Seite standen der Regionalleiter Jasper Stephan-Beneker, die Ortsvorsitzende Anne Linde sowie die Schatzmeisterin Jana Lülf. Stein betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt sowie die Förderung der Friedensbildung – besonders vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Konflikte.

Der 1919 gegründete VDK pflegt Kriegsgräber im Ausland und unterstützt Angehörige bei der Suche nach vermissten Familienmitgliedern. Die Spenden fließen in die Instandhaltung von Friedhöfen sowie in Bildungsprojekte für Jugendliche in den Begegnungsstätten des Volksbundes. Die Sammlerinnen und Sammler werden ihre Arbeit bis Dezember 2025 fortsetzen. Anne Linde, die die Kampagne organisiert, lud interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich als Ehrenamtliche zu engagieren. Sie ist unter der Telefonnummer 02202 - 14 2497 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar. Weitere Informationen gibt es auch über die zentrale Telefonvermittlung der Stadt.

Die gesammelten Mittel kommen der Erweiterung von Kriegsgräberstätten und der Friedensbildungsarbeit zugute. Der VDK gestaltet diese Orte zu Lernstätten um, um jüngeren Generationen die Folgen von Krieg bewusst zu machen. Spenden und die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit sind bis Jahresende willkommen.