Bayern München gewinnt 4:1 trotz umstrittenen Abseits-Tor
FC Bayern München sichert sich mit 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln den Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale Am 31. Oktober 2022 setzte sich der FC Bayern München im DFB-Pokal mit 4:1 gegen den 1. FC Köln durch – trotz eines umstrittenen ersten Treffers, der aufgrund einer Abseitsstellung hätte annulliert werden müssen. Schiedsrichter Tobias Welz konnte in dieser frühen Pokalrunde nicht auf den Videobeweis (VAR) zurückgreifen, was zu der Fehlentscheidung führte. Die Kölner gingen zwar früh in Führung, doch die Münchner drehten die Partie mit Toren von Luis Díaz und Harry Kane. Díaz’ Tor war jedoch von der Kontroverse überschattet: Der Schiedsrichterassistent übersah dessen Abseitsposition, als Konrad Laimer den ersten Schuss abgab, sodass das Tor zählte. Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe kritisierte die Leistung des Assistenten scharf und bezeichnete den Fehler als „inakzeptabel“. Solche Patzer dürften in der Bundesliga nicht vorkommen, so Gräfe. Am Ende gewann der FC Bayern mit 4:1 und zog ins Achtelfinale ein, wo der Videobeweis wieder zum Einsatz kommt. Die Auslosung für die nächste Runde des DFB-Pokals findet am 2. November statt. Bayern München steht nach 4:1 gegen Köln im Achtelfinale – doch das erste Tor bleibt umstritten Trotz des klaren Erfolgs gab es Diskussionen um die Gültigkeit des Führungstor, das aufgrund einer übersehenen Abseitsstellung von Luis Díaz hätte zurückgenommen werden müssen. Mit der Rückkehr des Videobeweises im Achtelfinale sollten solche Fehler künftig vermieden werden.
