Arnsberg wählt: Bittner bleibt Bürgermeister mit klarer Mehrheit und Rekordbeteiligung
Lukas WolfArnsberg wählt: Bittner bleibt Bürgermeister mit klarer Mehrheit und Rekordbeteiligung
Arnsberger Bürger stimmen bei Kommunalwahlen ab
Die Einwohner Arnsbergs gaben gestern bei einer Reihe von Kommunalwahlen ihre Stimmen ab und entschieden über den Stadtrat, den Bürgermeister sowie weitere Schlüsselpositionen. Auf dem Wahlzettel standen zudem die Wahlen zum Kreistag, zum Landrat und zum Integrationsrat, an denen fast 59.100 Wahlberechtigte in der gesamten Stadt teilnahmen.
Bürgermeister Ralf Paul Bittner sicherte sich eine weitere Amtszeit, nachdem er die absolute Mehrheit errang, während die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den Vorjahren spürbar anstieg. Die Abstimmung fand in 63 Wahllokalen und 23 Briefwahlstellen statt. Rund 25,84 % der Stimmen wurden per Briefwahl abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,6 % – ein Anstieg gegenüber den 48,7 % bei den Kommunalwahlen 2020. Unter den Wahlberechtigten befanden sich etwa 3.100 Erstwähler.
Für den Stadtrat zeigen die vorläufigen Ergebnisse: Die CDU erhält 17 Sitze, die SPD 16 und Bündnis 90/Die Grünen 4. FDP, AfD, Die PARTEI, Die Linke und die SBL errangen jeweils einen Sitz, wobei die AfD insgesamt 6 Sitze gewann. Der Rat besteht aus insgesamt 47 Mitgliedern.
Der 58-jährige SPD-Bürgermeister Ralf Paul Bittner aus Arnsberg-Oeventrop wurde mit 57,30 % der Stimmen direkt wiedergewählt. Seit seiner ersten Wahl 2018 behält er das Amt nun mit klarer Mehrheit.
Bei der Wahl zum Integrationsrat wurden nur 6 der 14 Sitze besetzt. Die Wahlbeteiligung betrug hier 13,42 % bei 14.615 Wahlberechtigten. Der Einzelbewerber Boege erhielt in diesem Rennen 57,67 % der Stimmen.
Die Ergebnisse bestätigen Bittners fortgesetzte Führung als Bürgermeister, während sich die Zusammensetzung des Stadtrats als Spiegel veränderter politischer Kräfteverhältnisse zeigt. Die Bürgerbeteiligung stieg in diesem Jahr, da mehr Einwohner als bei der letzten Kommunalwahl ihre Stimme abgaben. Der Integrationsrat verzeichnete jedoch eine deutlich geringere Wahlbeteiligung als die übrigen stadtweiten Abstimmungen.






