17 April 2026, 02:08

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Schulgebäude mit Wandgemälde, umgeben von einem Zaun, einer Hütte, Bäumen, Fahrzeugen, Strommasten und einem bewölkten Himmel.

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule zur Stärkung der kulturellen Bildung in der Region

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Die Städte Arnsberg und Meschede bringen eine gemeinsame Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Vorhaben läuft über drei Jahre. Statt eines festen Gebäudes setzt das Projekt auf ein mobiles Konzept, das Künstlerinnen und Künstler direkt zu Kindern und Jugendlichen bringt.

Die neue Jugendkunstschule wird ohne zentralen Standort arbeiten. Stattdessen vernetzt sie lokale Künstler, um Workshops und kulturelle Aktivitäten in beiden Städten anzubieten. Ein zentrales Element ist das KUMO-Kunstmobil, mit dem ein 30-stündiges Kulturprogramm für junge Menschen umgesetzt wird.

Die Vernetzung mit Künstlerinnen und Künstlern beginnt noch in diesem Jahr – beteiligt sind Akteure aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Die ersten Kurse, die auf einem pädagogischen Konzept basieren, starten 2025. Entwickelt werden sie in Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen und Ateliers.

Das Projekt wird vom Landesministerium finanziert, wobei Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Kosten selbst tragen. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V. Die operative Koordination übernehmen Kirsten Minkel und Anne Wiegel, die ein gemeinsames Bildungsprogramm aufbauen wollen.

Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, begleitet die Gründungsphase. Künstlerinnen und Künstler aus der Region, die mitwirken möchten, können sich für weitere Informationen an die Organisation wenden.

Das Vorhaben setzt auf dezentrale kulturelle Bildung durch lokale Künstlernetzwerke. Ab 2025 sollen die ersten Workshops starten – unterstützt vom KUMO-Mobil, um junge Teilnehmer zu erreichen. Der Erfolg des Projekts hängt in den kommenden drei Jahren von der Zusammenarbeit zwischen Städten, Künstlern und Förderungspartnern ab.

Quelle