Arena Bergisch Land in Solingen: Pläne vorerst gestoppt – Investoren bieten neue Chancen
Emma KrauseArena Bergisch Land in Solingen: Pläne vorerst gestoppt – Investoren bieten neue Chancen
Die Pläne für die Arena Bergisch Land in Solingen werden vorerst auf Eis gelegt. Die SEG hat das Prüfverfahren für das Stadt- und Sportquartier Weiersberg gestoppt, um einen alternativen Standort zu prüfen. Der Schritt erfolgt, nachdem potenzielle Investoren Interesse an der Finanzierung einer modernen Multifunktionsarena in der Stadt signalisiert haben.
Kürzlich hatte die SEG Fraktionsvorsitzende und Ausschusssprecher eingeladen, um über den aktuellen Planungsstand zu sprechen. Im Rahmen des Treffens empfahl das Unternehmen, das Prüfverfahren an den erwarteten Investorenäußerungen im Spätsommer neu auszurichten. Parallel gab Jörg Förste, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB), in einem begleitenden Workshop einen Überblick über die Handball-Landschaft in Deutschland.
Die potenziellen Investoren haben ihre Bereitschaft bestätigt, sowohl den Bau als auch den Betrieb der Arena zu finanzieren. Bis zum Abschluss des Entscheidungsprozesses wünschen sie jedoch Anonymität. Verhandlungen mit den Eigentümern eines bevorzugten Grundstücks laufen noch und sind bisher nicht finalisiert.
Bürgermeister Tim Kurzbach begrüßte das Investoreninteresse, stellte aber klar, dass die Stadt keine finanziellen Mittel für Bau oder Betrieb der Arena bereitstellen werde. Wichtige Aspekte wie Grundstücksverfügbarkeit, Investitionskosten und Betriebskosten werden weiterhin geprüft, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Zudem muss ein Sanierungskonzept für die Klingenhalle erarbeitet werden, da sie weiterhin eine zentrale Rolle für den Schulsport, den Amateurbereich und die Frauen-Handballmannschaft des HSV Solingen spielt.
Die Zukunft der Arena Bergisch Land hängt von den anstehenden Stellungnahmen der Investoren und den Standortverhandlungen ab. Durch die Unterbrechung des Prüfverfahrens in Weiersberg gewinnt die SEG Zeit, um Alternativen zu bewerten. Eine finale Entscheidung wird nach weiteren Analysen zu Kosten, Grundstücksfragen und betrieblicher Machbarkeit getroffen.






