Alexianer übernimmt Kplus-Einrichtungen und stärkt Gesundheitsnetz in NRW
Emma KrauseAlexianer übernimmt Kplus-Einrichtungen und stärkt Gesundheitsnetz in NRW
Seit Anfang Februar wurden mehrere ehemalige Einrichtungen der Kplus-Gruppe an die Alexianer GmbH übertragen. Betroffen sind Krankenhäuser, Seniorenheime und Therapiezentren in verschiedenen Städten. Damit endet eine lange Suche nach einem neuen Träger für die Kplus-Einrichtungen.
Die Übertragung trat am 1. Februar 2023 in Kraft. Das St.-Remigius-Krankenhaus in Opladen, sein Medizinisches Versorgungszentrum sowie Senioreneinrichtungen in Leverkusen, Solingen, Düsseldorf und im Kreis Mettmann stehen nun unter der Leitung der Alexianer. Auch die Therapiezentren wurden an den neuen Träger übergeben.
Das St.-Remigius-Krankenhaus wird Teil des Rheinland-Netzwerks, während die Senioreneinrichtungen in das Netzwerk der Eingliederungshilfe und ambulanten Pflege integriert werden. Obwohl sich die übergeordnete Struktur ändert, bleiben die lokalen Ansprechpartner für Patienten und Bewohner dieselben.
Sascha John, Vorstandsvorsitzender der Alexianer, bezeichnete die neuen Einrichtungen als sinnvolle Ergänzung für die Region. Kai Siekkötter, ebenfalls Vorstandsvorsitzender, nannte die Übernahme eine „sehr gute Lösung“, die die konfessionelle Trägerschaft bewahrt. Die Alexianer blicken auf über 800 Jahre Erfahrung in den Bereichen Gesundheit, Pflege sowie Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, Erkrankungen und im Alter zurück.
Durch die Übernahme wächst die Belegschaft der Alexianer auf rund 31.300 Mitarbeiter an, die nun in vier Netzwerken und sechs Bundesländern tätig sind. Der Übergang sichert die Kontinuität der Versorgung und führt gleichzeitig eine neue Organisationsstruktur ein.






