59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt zwei Männer mit dubiosem Bargeld an der Grenze
Jakob MaierVerschlungen in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - 59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt zwei Männer mit dubiosem Bargeld an der Grenze
Die Bundespolizei in Aachen hat zwei Männer gestoppt, die mit einer großen Bargeldsumme aus den Niederlanden nach Deutschland einreisten. Bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle wurden die Beamten stutzig und beschlagnahmten schließlich über 59.000 Euro. Die beiden behaupteten, das Geld stamme aus Spielgewinnen – doch Widersprüche in ihren Aussagen führten zu weiteren Ermittlungen.
Der Vorfall ereignete sich, als die 38- und 40-jährigen Männer über die Autobahn A4 nach Deutschland einreisten. Bei der Befragung wirkten ihre Antworten widersprüchlich, und keiner der beiden konnte plausibel erklären, warum sie so viel Bargeld bei sich trugen. Der Ältere hatte zudem keinen Ausweis dabei, während der 38-Jährige keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte.
Ein Drogentest an beiden Männern schlug positiv an, was die Zweifel der Beamten weiter schürte. Bei der anschließenden Fahrzeugdurchsuchung entdeckten die Polizisten die 59.000 Euro in bar. Zunächst bestritten die Männer, mehr als die gesetzlich erlaubten 10.000 Euro bei sich zu haben, gaben dies später jedoch zu – ihre Schilderungen, wie sie an das Geld gekommen waren, blieben aber vage.
Die Behörden beschlagnahmten das Geld und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Nun wird geprüft, woher die Summe stammt und ob sie mit kriminellen Machenschaften in Verbindung steht.
Da die beiden Männer keine nachvollziehbare Erklärung für den Geldbetrag liefern konnten, verloren sie die gesamte Summe. Die Polizei ermittelt weiter, bisher wurden jedoch keine Details zu möglichen Anklagepunkten bekannt. Die Untersuchungen dauern an.
