09 May 2026, 10:11

20-Jähriger Russe flüchtet nach Rotlichtverstoß und wilder Wende in Viersen

Ein Polizist in Uniform steht neben einem schwer beschädigten Auto am Straßenrand, mit eingedellter Motorhaube und zersplitterten Fenstern, während eine Verkehrskegel und ein markierter Pfosten in der Nähe sichtbar sind.

20-Jähriger Russe flüchtet nach Rotlichtverstoß und wilder Wende in Viersen

20-Jähriger Russe sorgt in Viersen für Chaos – nach Rotlichtverstoß und verbotener Wende

Ein 20-jähriger russischer Staatsbürger hat in Viersen für Aufruhr gesorgt, nachdem er eine rote Ampel überfahren und anschließend verbotenerweise gewendet hatte. Die Lage eskalierte, als er sich der Polizeikontrolle widersetzte, was zu einer Konfrontation mit Verletzten führte. Nun ermitteln die Behörden wegen mehrerer Straftaten, darunter Fahren ohne Führerschein und der Verdacht auf Drogenkonsum am Steuer.

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Der Vorfall begann, als der Mann, der in Viersen gemeldet ist, bei Rot über die Ampel fuhr und sein Fahrzeug abrupt wendete. Anschließend parkte er auf dem Gehweg, woraufhin ihn Zivilbeamte ansprachen. Statt zu kooperieren, ergriff er die Flucht zu Fuß.

Als die Beamten ihn schließlich stellten, wurde er aggressiv. Er verweigerte Alkohol- und Drogentests, zeigte keinen Ausweis vor und wehrte sich gegen die Festnahme. Bei dem Handgemenge wurde ein Ordnungsbeamter verletzt.

Der Mann gab zu, keinen Führerschein zu besitzen, bestritt jedoch, selbst gefahren zu sein. Seine Mutter, die Halterin des Fahrzeugs, räumte später ein, ihm das Steuer überlassen zu haben. Nun muss auch sie mit Ermittlungen rechnen, weil sie einen Fahrer ohne Führerschein ans Steuer ließ.

Aus Polizeiakten geht hervor, dass der Mann den Behörden bereits wegen früherer Verstöße bekannt war. Die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Führerschein und möglicher Drogeneinflussnahme laufen noch.

Die Straßenverkehrsbehörde wird entscheiden, ob und wann der Mann einen Führerschein beantragen darf. Die Rolle seiner Mutter bei dem Vorfall bleibt weiterhin Gegenstand der Prüfung. Unterdessen wurde der Gesundheitszustand des verletzten Beamten nicht bekannt gegeben; weitere rechtliche Schritte werden erwartet.

Quelle