23 January 2026, 04:13

2.500 Menschen demonstrieren in Hagen für Frieden und gegen IS-Terror

Eine Gruppe von Menschen steht vor einer Reihe von Polizisten in Helmen und Schilden, mit einem Auto links, einer Person mit einer Kamera rechts und Gebäuden, Bäumen und Texttafeln im Hintergrund in Ankara, Türkei.

2.500 Menschen demonstrieren in Hagen für Frieden und gegen IS-Terror

Kurdische Kundgebung in Hagen: 2.500 Menschen demonstrieren für Frieden in der Türkei und gegen ISIS in Syrien

Am Sonntag, dem 22. Januar 2023, versammelten sich rund 2.500 Menschen im Hagener Stadtzentrum zu einer kurdischen Demonstration. Die unter dem Motto eines dringenden Appells an die EU und europäische Regierungen stehende Kundgebung richtete sich gegen die Konflikte in der Türkei und das ISIS-Regime in Syrien. Die Veranstalter hatten die Demonstration zuvor angemeldet und die behördliche Genehmigung eingeholt.

Die Protestaktion begann wie geplant, wobei die Teilnehmenden ihre Anliegen kundtaten. Die Hagener Polizei war mit einem starken Aufgebot vor Ort – darunter auch Einsatzhundertschaften –, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Umfassende Verkehrsregelungen führten zu einigen Behinderungen im Umfeld der Veranstaltung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Polizeipräsident Stefan Boese lobte im Nachhinein die Organisation der Kundgebung und betonte die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Behörden und Demonstrationsleitern. Trotz der hohen Teilnehmerzahl kam es zu keinen größeren Zwischenfällen. Bis zum Ende der Veranstaltung wurden drei Personen wegen des Zeigens verbotener Flaggen angezeigt. Bei einem weiteren Teilnehmenden wurden Quarzsandhandschuhe gefunden, die nach Versammlungsrecht verboten sind. Gegen 19 Uhr endete die Demonstration friedlich, ohne dass weitere Vorfälle gemeldet wurden. Wegen der Verstöße wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Kundgebung verlief insgesamt ohne größere Ausschreitungen, wenn auch kleinere Rechtsverstöße zu polizeilichen Maßnahmen führten. Die Behörden bestätigten, dass die Auflösung geordnet erfolgte und die Verkehrs- sowie Sicherheitsvorkehrungen schrittweise aufgehoben wurden. Die Ermittlungen zu den verbotenen Flaggen und Gegenständen dauern an.