109 Dezibel in Witten: Beamte beschlagnahmen manipulierten Hochleistungswagen
Lukas Wolf109 Dezibel in Witten: Beamte beschlagnahmen manipulierten Hochleistungswagen
In Witten haben Beamte einen Hochleistungswagen sichergestellt, nachdem dieser durch extrem laute Geräusche aufgefallen war. Das Fahrzeug, das illegal in der Holbeinstraße geparkt stand, erreichte bei einer Messung 109 Dezibel – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 82 dB. Die Behörden vermuten, dass die Motorsoftware manipuliert wurde, um Leistung und Sound zu steigern.
Der Besitzer argumentierte, die lauten Geräusche stammten vom Biturbo-Motor des Wagens. Die Polizisten stellten jedoch fest, dass die Emissionen gegen die Vorschriften der Verkehrssicherheit verstießen. Nach deutscher Straßenverkehrsordnung können übermäßige Lärmbelästigungen sofortige Sanktionen nach sich ziehen.
Das Auto wurde beschlagnahmt, und dem Halter drohen nun verwaltungsrechtliche Verfahren. Bei einer Verurteilung könnte ihm ein Bußgeld von 80 Euro wegen unnötigen Lärms nach § 1 Abs. 2 StVO auferlegt werden. Noch schwerwiegender: Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs könnte entzogen werden, was ein Fahrverbot auf öffentlichen Straßen zur Folge hätte. Weitere Konsequenzen wie Punkte in Flensburg oder sogar strafrechtliche Ermittlungen sind nicht ausgeschlossen.
Der Fall nahm seinen Anfang, als der Wagen in einer absoluten Halteverbotszone entdeckt wurde. Lärmmessungen bestätigten den extrem hohen Dezibelwert, woraufhin die Beschlagnahmung erfolgte. Die Ermittler prüfen nun, ob die Motorsteuerung illegal verändert wurde, um Leistung und Geräuschpegel zu erhöhen.
Der Besitzer muss sich nun mit den rechtlichen Folgen auseinandersetzen, darunter mögliche Geldstrafen und den Verlust der Betriebserlaubnis. Ohne gültige Zulassung darf das Fahrzeug nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden. Das Ergebnis des verwaltungsrechtlichen Verfahrens wird zeigen, ob weitere Strafen verhängt werden.






