1. FC Köln: Trainer Kwasniok steht nach Fan-Protesten unter massivem Druck
Emma KrauseSieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Coach Lukas Kwasniok - 1. FC Köln: Trainer Kwasniok steht nach Fan-Protesten unter massivem Druck
1. FC Kölns sieglose Serie dauert seit Anfang November an – und die Geduld der Fans ist nach dem jüngsten Remis endgültig aufgebraucht. Die Anhänger richteten ihren Frust gegen Trainer Lukas Kwasniok, der nun vor zwei schwierigen Aufgaben innerhalb weniger Tage steht. Bereits am Mittwoch gastiert der FC Bayern München in Köln.
Die jüngste Enttäuschung folgte beim 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim. Früh im Spiel musste Mittelfeldspieler Oliver Fink verletzt vom Platz, woraufhin Routinier Jonas Hector die Führung auf dem Rasen übernahm. Trotz des Einsatzes des Kapitäns gelang den Kölnern kein Sieg – die Serie ohne Dreier wuchs damit auf sieben Spiele an.
Nach dem Schlusspfiff entrollten die Fans ein Transparent mit der Aufschrift „KWASNI YOK“ – ein Wortspiel aus dem Namen des Trainers und dem deutschen „Nein“. Kwasniok reagierte, indem er die Proteste zur Kenntnis nahm und versprach, auf die Sorgen der Anhänger einzugehen. Er betonte die Notwendigkeit von Zusammenhalt und besseren Leistungen, um die Wende zu schaffen.
Der Druck wird in den kommenden Tagen weiter steigen. Am Mittwoch empfängt Köln den FC Bayern München im ersten Heimspiel des Jahres 2024. Nur drei Tage später geht es auswärts zum Tabellenletzten Mainz 05 – ein Spiel, das dringend den ersten Sieg seit dem 2. November bringen muss.
Mit nunmehr sieben Spielen ohne Sieg zeigen die Kölner keine Anzeichen einer Besserung. Die anstehenden Duelle gegen Bayern und Mainz werden sowohl die Mannschaft als auch Kwasnioks Fähigkeit, das Ruder herumzureißen, auf die Probe stellen. Die Fans werden jede Regung nach Fortschritt genau beobachten.
