23 March 2026, 10:08

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – jetzt geht es ums Überleben in der Bundesliga

Baldiger Trainer in einer blauen Jacke mit weißen Streifen und einem weißen Kragen, der auf einem Fußballfeld steht und nachdenklich schaut.

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – jetzt geht es ums Überleben in der Bundesliga

Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einem 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach entlassen. Der Verein liegt mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf dem 15. Tabellenplatz der Bundesliga. Co-Trainer René Wagner übernimmt vorerst interimistisch die Mannschaft, während der Kampf um den Klassenverbleib in die entscheidende Phase geht.

Kwasnioks Abgang markiert den zehnten Trainerwechsel beim FC Köln innerhalb des letzten Jahrzehnts. Seine Entlassung reiht sich ein in eine Serie von Instabilität, unter der der Klub seit Jahren leidet. Seit Peter Stögers Abschied im Dezember 2017 erlebte der Verein den Abstieg 2017/18, einen kurzen Wiederaufstieg 2019 sowie erneute Abstiege in den Spielzeiten 2020/21 und 2023/24.

Bis März 2026 spielt Köln weiterhin in der 2. Bundesliga, ohne sich dauerhaft in der Eliteklasse etablieren zu können. Die Platzierungen in der Tabelle schwankten stark – von Platz 10 in der Saison 2018/19 bis auf den drittletzten Rang 2022/23. Währenddessen dominierten Konkurrenten wie der FC Bayern München mit acht Meistertiteln, Borussia Dortmund holte einen Titel und erreichte Champions-League-Finals, und Bayer Leverkusen feierte 2023/24 ein ungeschlagenes Double.

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Mit sieben verbleibenden Spielen in dieser Saison muss Köln dringend Punkte sammeln, um einen erneuten Abstiegskampf zu vermeiden. Wagner übernimmt nun in dieser kritischen Phase die Verantwortung, um das Team zu stabilisieren.

Die Entscheidung des Vereins spiegelt die anhaltenden Schwierigkeiten wider, langfristige Stabilität zu finden. Sieben Partien bleiben, um den Bundesliga-Erhalt zu sichern – Wagner steht vor der Aufgabe, die Mannschaft durch die entscheidende Schlussphase zu führen. Die häufigen Trainerwechsel unterstreichen dabei die tiefer liegenden Probleme des Klubs im Vergleich zu erfolgreicheren Konkurrenten.

Quelle